NEIN zur listenabhängigen Maulkorbpflicht!

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Wir sind für sinnvolle Diskussionen und Gesetzesänderungen. Alle Menschen (das inkludiert sowohl Nicht-HundehalterInnen als auch HundehalterInnen) sollten sich in ihrem Umfeld sicher fühlen. Wir sind für respektvollen Umgang miteinander und Kompromissbereitschaft aller Beteiligten. So wie sich der Mensch wohl fühlen sollte, so sollten auch alle Hunde die Möglichkeit für ein artgerechtes Leben bekommen.

Veränderungen sind durchaus wünschenswert. Die durch die kürzlich vorgefallene Tragödie bevorstehende Novelle ist unserer Meinung nach jedoch nicht gänzlich sinnvoll – wenn nicht sogar kontraproduktiv.

Jedem Listenhund Maulkorb- und Leinenpflicht zu verordnen ist weder sinnvoll, noch artgerecht. Es kann nicht gutgeheißen werden, dass tausende Hunde von verantwortungsvollen HundehalterInnen für die Fahrlässigkeit anderer mit einer derartigen Einschränkung büßen müssen.

WOFÜR STEHEN WIR?

- Wir sind für regelmäßige Überprüfungen von Hund und HalterIn in Form des Hundeführscheins (auch dem Hund zuliebe)

- Wir sind für verpflichtende Einschulungen und Prüfungen VOR der Anschaffung eines Hundes.

- Wir sind für Maulkorb- und Leinenpflicht ab 0,5 Promille (beim Besitzer;))

- Wir sind dafür, dass präventiv gearbeitet wird. Verhaltensauffällige Hunde und/oder unzurechnungsfähige HalterInnen sollten RECHTZEITIG erkannt werden (was beispielsweise durch eine regelmäßige Prüfung der Haltung gegeben wäre). Gleichermaßen müssen Konsequenzen und entsprechende Maßnahmen eingefordert und umgesetzt werden.

 - Wir sind für strenge Überprüfung der bereits vorhandenen Gesetze

 - Maulkorbpflicht an Ballungsorten für alle Hunde

 WARUM SIND WIR GEGEN EINE RASSENABHÄNGIGE MAULKORBPFLICHT?

 - Weil laut Beißstatisik Listenhunde bei weitem nicht die Führung haben – die Liste ist also nicht aussagekräftig und somit hinfällig.

 - Weil wir der Überzeugung sind, dass die Frustration der Hunde (und dadurch auch potenzielle Aggression) durch ständige Maulkorbpflicht - und die daraus resultierende Einschränkung in der Kommunikation mit Menschen und anderen Hunden - steigen wird.

Nach den neuen Gesetzen wäre die einzige Möglichkeit den Hund frei laufen lassen zu können in einer eingezäunten Hundezone. Alle weitläufigen schönen Orte, die für artgerechte Spaziergänge und somit auch für die körperliche und emotionale Auslastung des Hundes wichtig sind, werden somit ausgeschlossen. Dadurch wird das Risiko erhöht, dass unausgelastete Hunde in den kleinen Hundezonen leichter aggressives Verhalten an den Tag legen. Ebenso findet ein Großteil der Bisse in den eigenen vier Wänden statt. Eine Maulkorbpflicht rettet also auch in diesem Fall niemanden. Eventuell passiert dies dann häufiger, wenn die Hunde durch ihre tägliche Einschränkung gestresster sind.

 Es ist ein komplexes, polarisierendes Thema und wir können bis zum 25.10. nur versuchen, unseren Standpunkt möglichst neutral und konstruktiv zu vermitteln.
Daher möchten wir im Folgenden eine Petition mit genau den oben genannten Punkten starten.

Wir hoffen, möglichst viele HundehalterInnen erreichen und VIELLEICHT auch Maulkorbbefürworter noch einmal zum Nachdenken bewegen zu können. Uns ist bewusst, dass viele unterschiedliche Meinungen zu diesem Thema existieren, und die Chancen bei dem momentanen Aufschrei gering sind. Trotzdem möchten wir Nichts unversucht lassen, um allen Hunden einen fairen Alltag zu ermöglichen, und einen oberflächlichen Schnellschuss mit möglicherweise noch schlimmeren Folgen zu verhindern.



Heute: Marlene verlässt sich auf Sie

Marlene Böhm benötigt Ihre Hilfe zur Petition „Ulrike Sima: NEIN zur listenabhängigen Maulkorbpflicht!”. Jetzt machen Sie Marlene und 22.455 Unterstützer/innen mit.