Kürzungen der Busfahrpläne rückgängig machen

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Hiermit werden die Stadtwerke Wuppertal (WSW) aufgefordert, die mit dem Fahrplanwechsel vom 25.11.2018  erfolgten Kürzungen der Busverbindungen zum nächstmöglichen Zeitpunkt zurück zu nehmen. Dies gilt sowohl für die regulären Buslinien als auch für die aktuell betroffenen Sonderfahrten der Schulbusse.

Begründung

Die Kürzungen vieler Fahrten machen den Busverkehr in Wuppertal unattraktiver. Dies widerspricht den Bemühungen der Stadt Wuppertal, verstärkt Bürger zur Nutzung des Öffentlichen Personennahverkehrs zu gewinnen, wie es beispielsweise im Green-City-Plan Wuppertal als Ziel genannt wird. Viele Linien in Wuppertal sind betroffen: So werden Bustakte ausgedünnt (z.B. von 20 Minuten auf halbstündlich), Wochenendfahrten oder Streckenbereiche gestrichen.

Beispiel Linie 643

Die 643 verbindet das Quartier „Ölberg“ mit der Elberfelder Innenstadt/Hauptbahnhof sowie mit dem Naherholungsgebiet Hardt. In den Abendstunden, wenn viele von ihrer Arbeit oder dem Einkauf kommende Menschen den Bus hoch auf den Ölberg nehmen, gibt es nun einen halbstündigen Takt anstatt Fahrten alle zwanzig Minuten. Auch endet die letzte Fahrt früher als bisher.

Entsprechend dem Green-City-Plan soll der Ölberg in Zukunft zum Modellquartier werden, an welchem sich untersuchen lässt, wie der Umstieg vom Individualverkehr zur verstärkten Nutzung des Öffentlichen Nahverkehrs gelingen kann. Jetzt macht die WSW das bisher gut genutzte Angebot unattraktiver. So werden kaum Neukunden von der Nutzung des ÖPNV überzeugt werden können. Im Gegenteil ist zu befürchten, dass mehr Kunden vom Bus auf das eigene Auto umsteigen werden.

Beispiel Schulbusse

Der Einsatz von Schulbussen soll es Kindern ermöglichen, eigenständig weiter entfernte Schulstandorte zu besuchen und so Elternbring- und holverkehre zu verringern. Durch Streichungen der Verbindungen (z.B. an der Grundschule Nützenbergerstraße) fällt diese Möglichkeit weg. Reguläre Busverbindungen sind kein Ersatz, da sie in der Regel wesentlich längere Fahrzeiten mit Umsteigen erfordern.

Setzen Sie ein Zeichen

Mit Ihrer Unterschrift demonstrieren Sie, dass Sie für den Öffentlichen Nahverkehr eintreten und die Kürzungen nicht unwidersprochen hinnehmen wollen. Zeigen Sie dem Vorsitzenden der WSW mobil GmbH, Herrn Ulrich Jaeger, wie viele Bürgerinnen und Bürger sich von seiner Entscheidung beeinträchtigt fühlen und bewegen Sie ihn zu einer Rücknahme der Kürzungen. Die Bezirksvertretung Elberfeld hat sich in ihrer Sitzung vom 07.11.2018 bereits gegen die Kürzungen ausgesprochen. Verleihen Sie mit ihrer Stimme den Forderungen mehr Gewicht in ganz Wuppertal!



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