Mehr Auseinandersetzung mit der deutschen Kolonialgeschichte im DHM #kolonialnichtegal

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Bei 100 Unterschriften wird die Petition mit höherer Wahrscheinlichkeit in den Empfehlungen gelistet!
Lisa Lynch hat diese Petition an Deutsch Historisches Museum und gestartet.

Durch den Tod von George Floyd erhielt die Black Lives Matter - Bewegung eine enorme mediale Aufmerksamkeit. Menschen trafen sich weltweit zum Protestieren für die Gleichstellung von BPoC (Black People of Color). Erneut wird struktureller Rassismus erkennbar, nicht nur in den USA sondern auch in Deutschland.

Die Notwendigkeit der Aufarbeitung des Ursprungs wird unausweichlich. Bisher hat es die deutsche Kolonialgeschichte nur in die Sonderausstellung des Deutschen Historischen Museums (DHM) geschafft, obwohl es sich in seiner Satzung zur Darstellung der gesamtdeutschen Geschichte im europäischen Kontext verpflichtet hat. Die deutsche Geschichte kann jedoch nicht auf das heutige Territorium reduziert werden.

Die Forderung der Aufarbeitung deutscher Kolonialgeschichte findet sich bereits in weiteren Petitionen zur Umbenennung von Straßennamen und Denkmälern, die Kolonialverbrecher ehren, wieder. Bei solchen Forderungen zeigte sich in manchen Städten bereits die erfolgreiche Umsetzung und der Wille zur Veränderung. Auch die Unterbringung des Themas in den deutschen Lehrplan wird gefordert.

Nach unserem Verständnis der Leitbilder des DHM sollte bereits eine ausführliche Auseinandersetzung mit der deutschen Kolonialzeit in der Dauerausstellung mit inbegriffen sein. Da dies jedoch nicht der Fall ist, fordern wir die Aufnahme in die Dauerausstellung. Dabei muss darauf geachtet werden, dass dies nicht aus einer westlich-hegemonialen Perspektive geschieht und keine kolonialen Raubgüter ausgestellt werden. Die Zusammenarbeit mit Initiativen, Vereinen etc. sollte in Betracht gezogen werden. Das Projekt 'Kolonialismus im Kasten' beleuchtet bereits mit einer eigenständigen Audio-Führung die deutsche Kolonialgeschichte.

#kolonialnichtegal

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