Fahrgastinteressen vor Unternehmerwillen! Mensch statt Computer!

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Mit dem Fahrplanwechsel am 10.12.2017 hat die Stadtwerke Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main mbH die Ansagen in den U-Bahnen verändert. Statt Ingrid Metz-Neun spricht nun die synthetische Computerstimme "Petra" die Ansagen in den Fahrzeugen der VGF. Diese begründet die Umstellung mit dem Ruhestand von Frau Metz-Neun und zum anderen mit der Möglichkeit, schneller auf Änderungen bspw. bei Bauarbeiten reagieren zu können. 

In der Praxis erwies sich das jedoch bislang nicht als sonderlich hilfreich - "Petra" spricht sehr leise, viele Stationsansagen sind aufgrund der Aussprache schlecht zu verstehen und der Großteil der englischsprachigen Ansagen wurde ganz abgeschafft. Für hörgeschädigte Personen, in vollen Zügen zur Hauptverkehrszeit oder für Ortsfremde ist es so unmöglich zu wissen, an welcher Station man sich denn nun eigentlich aktuell befindet. Viele Nutzer und Pendler haben sich bereits bei der VGF über die Änderungen beschwert - diese wirbt jedoch lieber um Verständnis, anstelle die Anliegen der zahlenden Kunden anzunehmen und zu beherzigen!

Eine seit mehr als 40 Jahren vertraute Stimme durch einen Computer zu ersetzen und so Personalkosten zu sparen ist auch in Zeiten der Digitalisierung nicht erforderlich!

Die VGF und die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ sind aufgefordert, die Computerstimme wieder abzuschaffen und eine, von einem Menschen gesprochene Stimme, in den U-Bahnen, Straßenbahnen und auch Bussen einzuspielen!



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