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Petitioning Kulturstaatssekretär Berlin Tim Renner and 1 other

Lizensen und Qualitaet statt Anarchie und Bussgelder fuer Strassenmusiker in Berlin !


Musik ist Kultur und kein Verbrechen! Wenn Berlin Weltkulturhauptstadt sein soll und für die Touristen auch weiterhin attraktiv bleiben soll, wo das doch die Haupteinnahmequelle ist, sollte die Stadt den respektlosen Umgang mit lokalen und internationalen Künstlern neu überdenken, da die derzeitige Reglementierung Berlins Ruf im Ausland wie auch hier im kulturellen Leben sehr schadet.

Ich heiße Olga . Unsere Straßen sind unser öffentliche Raum. Er gehört allen. Leider ist die aktuelle Regelung für Straßenmusiker sehr unklar und führt zu hohen Bußgeldern und enthält unsinnige Bestimmungen.

So darf ich z.B. nichts auf den Boden stellen (Bußgeld: 180 Euro), was das Musizieren sehr schwierig macht. Auch darf ich keinen Verstärker benutzen. Auch dürfen mir die Behörden mein Instrument abnehmen. Jeder Musiker weiß, wie sich das anfühlt.

Ich bitte den neuen Kultursenator Tim Renner und alle Verantwortlichen im Kulturbereich inständig darum, Vernunft walten zu lassen und den Strassenmusikern mehr Raum und mehr Achtung zu schenken um das Berliner Kunstleben nicht in Angst zu versetzen durch Abmahnungen, Bussgelder und Anzeigen.Damit Künstler wie Olga Show, Marino Colina ,Flashback Monkeys, Johnny Jukebox, Stephen Danger Prescott, Ichi Go , Marie Chain,Eric Wolves, Puto Production weiterhin spielen können. 

Gerne möchte ich Herr Renner meine Sicht der Dinge vortragen - denn er ist kein Straßenmusiker und kennt die Alltagsprobleme nicht. Ich schon. Ich liebe das öffentliche Musizieren. Ich verstehe, dass die Stadt die Bürger vor Lärm schützen muss - aber wir könnten das alle gemeinsam mit mehr Respekt angehen. Berlin ist eine kulturoffene Stadt. Unsere Stadt. 

Letter to
Kulturstaatssekretär Berlin Tim Renner
Bürgermeister der Stadt Berlin Klaus Wowereit
Musik ist Kultur und kein Verbrechen, doch oft werden Straßenmusiker wie Straftäter behandelt! Wenn Berlin Weltkulturhauptstadt sein soll und für die Touristen auch weiterhin attraktiv bleiben soll, wo das doch die Haupteinnahmequelle ist, sollte die Stadt den respektlosen Umgang mit lokalen und internationalen Künstlern neu überdenken, da die derzeitige Reglementierung Berlins Ruf im Ausland wie auch hier im kulturellen Leben sehr schadet.

Unsere Straßen sind unser öffentliche Raum. Er gehört allen. Leider ist die aktuelle Regelung für Straßenmusiker sehr unklar und führt zu hohen Bußgeldern und enthält unsinnige Bestimmungen.

So darf z.B. nichts auf den Boden stellen (Bußgeld: 180 Euro), was das Musizieren sehr schwierig macht. Auch darf man keinen Verstärker benutzen. Auch dürfen die Behörden das Instrument abnehmen. Jeder Musiker weiß, wie sich das anfühlt.

Ich bitte den neuen Kultursenator Tim Renner und alle Verantwortlichen im Kulturbereich inständig darum, Vernunft walten zu lassen und den Strassenmusikern mehr Raum und mehr Achtung zu schenken um das Berliner Kunstleben nicht in Angst zu versetzen durch Abmahnungen, Bussgelder und Anzeigen.