Freiversuch, Digitalisierung und Verschiebung von Präsenzprüfungen an der TUHH

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Während die Uni Hamburg und HAW fast alle Prüfungen bei aktuellen Pandemiebedingunen digital durchführt, setzt die TUHH zum Großteil immer noch auf Präsenzprüfungen. Bis zu 150 Studierende werden in Hallen mit Trennwänden versammelt, um Klausuren durchzuführen.
Hinzu kommt, dass alle Teilnehmer*innen durch das erhöhte Infektionsrisiko nun medizinische Masken während der gesamten Klausur tragen müssen.

Anstatt auf solch primitive Maßnahmen zurückzugreifen, welche weder die Gesundheit der Studierenden ausreichend schützt, noch das konzentrierte Schreiben einer Klausur ermöglicht, fordern wir die TUHH auf, dem Vorbild anderer Hamburger Hochschulen zu folgen.
Prüfungen sollen entweder in alternativer Form (Hausarbeit, mündlich, als Online-Klausur) durchgeführt werden, oder in die Maiferien verschoben werden.Angesichts der erschwerten Lernsituation, dem zusätzlichen Stress und der alternativen Prüfungsformen muss Studierenden ein Freiversuch für die kommende Prüfungsphase eingeräumt werden, um diese Erschwernisse zu kompensieren.
Ein Durchführen von Prüfungen in Präsenz ist bei den aktuellen Infektionszahlen und neuen Mutationen unverantwortlich, da Studierende sich nicht nur während der Prüfung, sondern vor allem bei der Anreise und dem Warten vorher anstecken können.