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Syrien nicht im Stich lassen!

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„Ich heiße Liqaa. Ich musste aus Syrien fliehen und dabei mein Haus, meine Verwandten und mein ganzes bisheriges Leben zurücklassen. Nun lebe ich mit meinem Ehemann im Flüchtlingscamp Zaatari in Jordanien – wir haben hier gerade unser erstes Kind bekommen.

Unsere Kinder flehen um Frieden, aber ich will nicht, dass mein Kind dies auch tun muss. Wir haben bereits genug Blut und Tränen vergossen. Das Leid muss endlich ein Ende haben – davon träume ich!“

Die Staats- und Regierungschefs der ganzen Welt müssen Entschlossenheit zeigen -- gegen die ausufernde Kriegslogik!

Die verheerenden Angriffe im Umland von Damaskus am 21. August haben erneut gezeigt, welches Grauen die Menschen in Syrien erdulden müssen. Angesichts dieser Eskalation ist eine politische Lösung für die Syrienkrise dringender denn je.

Es besteht das hohe Risiko, dass die Regierungen, die nun Vorbereitungen für eine Militärintervention treffen, dadurch die Situation in Syrien nur noch verschlimmern. Über 100.000 Menschen sind bereits ums Leben gekommen, mehr als zwei Millionen mussten in Nachbarländer fliehen. Jede weitere Eskalation des Konfliktes geht auf Kosten der Zivilbevölkerung und gefährdet darüber hinaus die Stabilität der gesamten Region. Deswegen müssen Präsident Obama und die anderen Staats- und Regierungschefs jetzt ihre Anstrengungen verstärken, um für die Syrienkrise eine politische Lösung zu finden.

Hintergrund

Internationale Politikerinnen und Politiker haben vor Monaten versprochen, an einer politischen Lösung für den Konflikt in Syrien zu arbeiten – doch die versprochenen Friedensgespräche sind bislang nicht in Sicht.

Fordere Präsident Obama und Präsident Putin auf, ihr politisches Gewicht gemeinsam dafür einzusetzen, dass die Friedensgespräche endlich stattfinden und zu einem Erfolg führen. Als Initiatoren der Friedensgespräche müssen die beiden Präsidenten mit allen Konfliktparteien zusammenarbeiten und einen Zeitplan für Friedensgespräche erarbeiten. Ein Scheitern würde noch mehr Blutvergießen und weitere Not für Millionen Syrerinnen und Syrer bedeuten.

Der Konflikt hat bereits mehr als 100.000 Menschen das Leben gekostet.Die Zahl der Menschen wie Liqaa, die vor der Gewalt flüchten und Unterstützung benötigen, wächst jeden Tag.

Nur ein baldiger Fortschritt bei den Friedensbemühungen kann das Leid der Menschen in Syrien stoppen. 

1.   Der russische Präsident Wladimir Putin, US-Präsident Barack Obama und der Syrien-Sonderbeauftragte der UN und der Arabischen Liga, Lakhdar Brahimi, müssen ihren Einfluss dafür nutzen, alle Kriegsparteien an einen Tisch zu bekommen, um eine Lösung des Konflikts zu erreichen.

2.   Damit die Gespräche Aussicht auf Erfolg haben, müssen auch Vertreter/innen der friedlichen Mehrheit der syrischen Bevölkerung, die diesen Albtraum beenden wollen, – einschließlich Frauengruppen und Flüchtlinge – mit am Tisch sitzen.

3.   Die Gespräche müssen von der internationalen Gemeinschaft unmissverständlich unterstützt werden. Jegliche Äußerungen oder Handlungen, die das Ziel der Gespräche untergraben könnten, müssen unterlassen werden.

Gleichzeitig müssen die oben genannten Politiker und alle weiteren Verantwortlichen dafür sorgen, dass alle von dem Konflikt betroffenen Menschen die dringend benötigte humanitäre Hilfe erhalten.

Unterschreibe jetzt unseren Appell! Wir werden ihn an Präsident Obama und Präsident Putin sowie die weiteren Staats- und Regierungschefs der G8-Länder und auch an den Sonderbeauftragten der UN und der Arabischen Liga für Syrien übergeben.

This petition was delivered to:
  • Die Präsidenten von Russland und den Vereinigten Staaten von Amerika
    Wladimir Putin und Barack Obama
  • Den Sonderbeauftragten der UN und der Arabischen Liga für Syrien
    Lakhdar Brahimi
  • Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Japan und Kanada
    Die Staats und Regierungschefs der weiteren G8-Staaten


    Oxfam started this petition with a single signature, and won with 75,181 supporters. Start a petition to change something you care about.