Wieder Tempo 50 auf der Friedrich-Ebert-Straße in Unna

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Sebastian Keil
Sebastian Keil hat diese Petition unterzeichnet.

Seit März 2019 gilt auf der Friedrich-Ebert-Straße in Unna, einem langen Teilstück der B233 Tempo 30.

Dies wird durchgeführt aufgrund von neuen Lärmschutz Auflagen und ist von allen Lösungsansätzen der kostengünstige.

Leider verschlechtert diese Umsetzung den schon vorher katastrophalen Verkehrsfluss zu kritischen Zeiten in Unna und führt eigentlich zu keiner zufriedenstellenden Lösung für alle Beteiligten.

Vielmehr bremst er den Verkehr noch zusätzlich aus in Zeiten, in denen man gut durchkommt.

 

Die Anordnung von Tempo 30 auf Landes, Bundes und Kreis Straßen ist unzulässig!

 Ich zitiere:

„Die Anordnung von 30-km/h-Zonen innerhalb geschlossener Ortschaften, insbesondere in Wohngebieten und Gebieten mit hoher Fußgänger- und Fahrradverkehrsdichte sowie hohem Querungsbedarf, im Einvernehmen mit der Gemeinde (§45 Abs.1c StVO). Diese Anordnung darf sich jedoch nicht auf Bundes-, Landes- oder Kreisstraßen oder sonstige Vorfahrtsstraßen erstrecken. Voraussetzung für eine derartige Anordnung ist eine flächenhafte Verkehrsplanung und dass der Durchgangsverkehr nur von geringer Bedeutung ist. Näher hierzu die VwV-StVO zu §45 Abs.1 bis 1e Nr.37 ff.“

Quelle www.weka.de

Weiter möchte ich anmerken das die Kamener-Straße/Friedrich-Ebert-Straße bzw. B233 die einzige und durch die leider hohe Unfallfrequenz im Kamener Kreuz sowie Kreuz Dortmund-Unna Notwendige Umfahrungstrecke für die A1, A2 sowie die A44 durch Unna ist.

Eine vorherige Reduzierung der Geschwindigkeit zu den Nachtstunden von 22 - 6 Uhr morgens wurde vor ein paar Jahren schon einmal aus selbigem Grund durchgesetzt und nach kurzer Zeit wieder verworfen da sie den Lärm nicht im gewünschten Maß reduzierte oder durch den LKW Verkehr sogar das Gegenteil erzielte.

Zu den morgen, Mittag sowie nachmittags Stunden steht der Verkehr sowieso größtenteils und dementsprechend ist eine Reduzierung der Geschwindigkeitsbegrenzung nicht zielführend.

Zusätzlich sei gesagt das direkt über diesem Gebiet die Einflugschneise zum Flughafen Dortmund ist und der dadurch entstehende Lärm durch eine solche Maßnahme auch nicht reduziert werden kann, ohne den Flugverkehr dort völlig einzustellen.

 

Natürlich hat der Gesetzgeber zu obig zitiertem Gesetzestext auch ein paar Ausnahmen geltend gemacht.

Stadt Unna beruft sich auf ein Gutachten, welches diese Maßnahmen erlauben würde.

Die Glaubhaftigkeit Zweifel ich aber leider allein durch den Flugverkehr an und ein zweites Gutachten wäre mindestens vonnöten.

 

Alles in allem möchte ich einfach wieder durchgehend Tempo 50 auf der B233 und sinnvollere, funktionierende Lösungen von Stadt Unna und Straßen.NRW sehen.