Stop killing stray dogs - Protection for stray animals by the EU

0 haben unterschrieben. Nächstes Ziel: 5.000.


Diese Petition richtet sich an

Präsident des Europäischen Rates – Donald Tusk

Präsident des Europäischen Parlaments – Antonio Tajani

Präsident der Europäischen Kommission – Jean-Claude Juncker

 

Tausende von Straßenhunden werden innerhalb von Europa gefangen und brutal ermordet. Derzeit finden in Russland „Säuberungsaktionen“ statt, um den Touristen zur WM ein „sauberes“ Stadtbild zu präsentieren. Ähnliches geschah bereits 2014 zur EM in der Ukraine.

Auch in EU-Mitgliedsländern, insbesondere in Rumänien eskaliert die Situation.

Wie kann das sein?

In Mitgliedsstaaten der EU?

Warum greift die EU nicht ein?

Vor einem Beitritt werden potentielle Mitgliedsstaaten u.a. geprüft, ob die dortigen Gesetze EU-konform sind. Gegebenenfalls müssen diese angeglichen werden. Offiziell gelten also  in den einzelnen Ländern auch Tierschutzgesetze. Jedoch kontrolliert niemand, ob diese wirklich eingehalten werden. Das bleibt Aufgabe, der einzelnen Länder.

Der Ursprung allen Übels ist, dass es kein einheitliches europäisches Tierschutzgesetz gibt.

Lediglich Tiere aus der Landwirtschaft werden als "fühlende Wesen" (Vertrag von Lissabon) geschützt.

Die EU-Kommission überwacht die Einhaltung dieser Europäischen Werte- und Kulturordnung  und „dem Wohlergehen der Tiere als FÜHLENDE Wesen“. Allerdings betrifft dies nur Tiere aus der Landwirtschaft, nicht aber Heim-und Straßentiere.

Aber wo ist der Unterschied? Sind sie KEINE fühlenden Wesen?

EIN WIDERSPRUCH IN SICH

Ebenso existiert ein Europäisches Übereinkommen zum Schutz von Heimtieren (HTÜ), in dem auch der Umgang mit Streunern geregelt ist.

 In dieser Konvention heißt es wie folgt

(Kapitel III Zusätzliche Maßnahmen für streunende Tiere)

  Art. 12 Verringerung der Anzahl streunender Tiere

Ist eine Vertragspartei der Ansicht, dass die Anzahl streunender Tiere ein Problem darstellt, so trifft sie die Gesetzgebungs- und/oder Verwaltungsmaßnahmen, die notwendig sind, um diese Anzahl durch Methoden zu verringern, die keine vermeidbaren Schmerzen, Leiden oder Ängste verursachen.

a. Solche Maßnahmen müssen folgende Anforderungen einschließen:

I) Müssen solche Tiere gefangen werden, so hat dies mit einem (in Anbetracht der Natur des Tieres) möglichst geringen Maß an physischen und psychischen Leiden zu geschehen;

II) Sowohl die Haltung als auch das Töten gefangener Tiere hat in Übereinstimmung mit den in diesem Übereinkommen niedergelegten Grundsätzen zu geschehen.

Rumänien hat diese Konvention ebenfalls unterzeichnet und verstößt dabei gegen sämtliche Grundsätze. Denn die Methoden sind alles andere als „schmerzfrei“. Bereits beim Einfangen werden die Hunde getreten und mit Eisenstangen geprügelt. Durch die Halsschlingen wird ihnen die Luft abgedrückt. Sie werden in enge Käfige gepfercht und dann zu den Tötungsstationen gebracht. Dort werden sie zunächst weggesperrt und nach 14 Tagen getötet. Durch elektrischen Strom, Gas  oder durch Injektion von Frostschutzmittel. Oftmals lässt man sie auch einfach verhungern und verdursten oder sie werden brutal totgeschlagen. Die Hunde erleiden Höllenqualen bis sie verenden.

All die anderen europäischen Staaten, die dieses Übereinkommen unterzeichnet haben, handeln ebenso vertragswidrig indem sie diese Zustände dulden. Denn sie sind verpflichtet andere Vertragspartner auf die Einhaltung der Grundsätze hinzuweisen.

Die EU-Kommission hat dagegen dieses Übereinkommen nicht unterzeichnet, doch das entbindet sie nicht von der Verantwortung.

Die EU-Kommission sowie die anderen Mitgliedsstaaten haben somit die Pflicht, für das Wohlergehen der Straßentiere einzustehen.

__________________________________________________________________________

Zumal Rumänien, wie auch andere EU-Mitgliedsstaaten Fördergelder für verschiedene Zwecke erhält. Explizit werden für Heim-und Straßentiere zwar keine Fördergelder gezahlt, jedoch wird meist ein Teil aus anderen Fonds, z.B. aus Landwirtschaftsfonds, abgezweigt und auf die einzelnen Kommunen für die Versorgung der Tierheime verteilt. Je Hund sind dies ca. 250 Euro.

Jedoch werden diese Gelder selten für die Versorgung und Kastrationen verwendet. Stattdessen werden davon Fangprämien gezahlt zzgl. Kosten für Einschläferung und Entsorgung. Durchschnittlich erhalten Hundefänger 50 Euro und Tierheime 70 Euro je gefangenen Hund. Oftmals werden diese wieder frei gelassen, um sie erneut einzufangen und doppelt zu kassieren.

Straßenhunde sind ein lukratives Geschäft. Sowohl für die Regierung, die weiterhin Fördergelder in Millionenhöhe erhält als auch für Tierheime, Tierärzte und Hundefänger. Das monatliche Durchschnittseinkommen liegt vergleichsweise bei 350-400 Euro, was ca. 5-7 gefangenen Hunden entspricht.

Kein Wunder also, dass die Hilfe von privaten Tierschützern oftmals boykottiert wird. Die Geldgier geht sogar so weit, dass Hunde auch von Privatgrundstücken gestohlen werden oder sie gezielt vermehrt werden, um sie anschließend zu töten.

Ein Sumpf aus Korruption!

Die EU unterstützt somit das dreckige Geschäft mit Straßenhunden!

Dabei ließe sich das Problem der Überpopulation durch Kastrationen langfristig eindämmen. Eine Kastration beläuft sich auf 25 - 30 Euro. Deutlich weniger als die Fangprämien. Die Differenz könnte man für die Versorgung und den Ausbau der Tierheime nutzen. Tiere könnten zur Adoption freigegeben werden. Gleichzeitig muss Aufklärungsarbeit betrieben werden, um die Bevölkerung für den Tierschutz zu sensibilisieren.

Die Frage, warum dies nicht umgesetzt wird, erübrigt sich, denn das Geschäft mit Straßenhunden boomt. Ohne europäisches Tierschutzgesetz und dem Druck der EU haben solche Länder freie Bahn,  ihre grausamen und korrupten Methoden fortzuführen.

Als EU-Bürger haben wir Rechte und Pflichten.

Die EU muss Ihren Pflichten ebenso nachkommen und endlich die Verantwortung übernehmen!

 

Wir fordern

Das sofortige Ende der Massentötungen von Straßenhunden

Ein Europäisches Tierschutzgesetz und

Die Nachweispflicht über die Verwendung von Fördermitteln

INFOS/QUELLEN

http://www.djgt.de/system/files/141/original/Stellungnahme_DJGT_Strassenhunde_Rum%C3%A4nien.pdf

https://www.admin.ch/opc/de/classified-compilation/19870241/200202250000/0.456.pdf

 

 

 

 

 

 

ENGLISH

This petition goes to

President of the European Council - Donald Tusk

President of the European Parliament - Antonio Tajani

President of the European Commission - Jean-Claude Juncker

 

Thousands of stray dogs in Europe are captured and brutally murdered.
Currently  large numbers of street dogs are being killed in Russia
to present tourists a "clean" cityscape for the World Cup. The same happened in 2014 for the European Championship in Ukraine.

Even in EU member states, especially in Romania, the situation is escalating.

How can that be?

In member states of the EU?

Why does the EU not intervene?

Potential member states will be checked before accession whether their laws are EU-conform. If necessary, these must be aligned.

Officially, there are also animal welfare laws, but nobody controls the compliance. That remains the responsibility of each country.

The source of all evil is that there is no European animal welfare law.

Only animals from agriculture are protected as "sentient beings" (Treaty of Lisbon).

The EU Commission controls the compliance with this European worth ​​and cultural order and "the well-being of animals as FEELING beings". However this only includes animals from agriculture, but not pets and stray animals.

But where ist the difference? Aren´t they sentient beings, too?

THIS IS A CONTRADICTION!

But similarly, there is a European Convention for the Protection of Pet Animals (HTÜ), in which the handling of stray animals is regulated.

In this convention it is said as follows:

 (Chapter III Additional measures for stray animals)

 Art. 12 Reduction of the number of stray animals

If a Party considers that the number of stray animals poses a problem, it shall take the legislative and / or administrative measures necessary to reduce that number by methods which do not cause avoidable pain, distress or Fear.

a. Such measures must include the following requirements:

I) If such animals have to be caught, this must be done with the least possible amount of physical and psychological suffering (given the nature of the animal);

II. Both keeping and killing of captive animals shall be in accordance with the principles set out in this Convention.

 

Romania has also ratified this convention, but it violates all principles. Because the methods are anything but "painless". Already when catching, the dogs were beaten with iron sticks. Their air is pressed up by the neck loops . They are put in close cages and taken to the killing stations. There they are locked away and killed after 14 days. Either by electric current , gas or by injection of antifreeze. Often they just let them starve and die of thirst or they brutally beat them to death. 

The dogs suffer huge agony until they die.

All the other European countries that have signed this convention and tolerate the cruel practices in Romania also break this convention.

Because they are obliged to demand the compliance of the principles from other members states.

By contrast, the EU Commission did not ratified this Convention, but that does not release them from responsibility.

The EU Commission and the member states are also obliged to upholding the welfare of stray animals.

__________________________________________________________________________

Romania, as well as other EU member states receives funds for various objects. Although there are no funds for pets and stray animals, a part of other funds given to animal shelters.

But it is not really used for care and castrations. Instead, it will be paid for Dog Hunters. They receive 50 Euro and animal shelters get  70 euros per dog. Often they release them to capture them again to get the money twice. But instead of taking care of them, they are brutally killed. Street dogs are a lucrative income. Both for the government, which continues to receive high EU subventions, as well as for animal shelters, veterinarys and dog catchers. The average income is 350-400 euros, just like 5 or 6 captured dogs. That's why they boycott the help of animal rights activists. The greed even goes so far that dogs are also stolen of private owners or they are deliberately propagated to kill them afterwards.

A swamp of corruption !

The EU is supporting the dirty business with stray dogs!

In the long term, the problem of overpopulation could be contained by castration . A castration amounts to 25-30 euros. Significantly less than the premiums for the dog hunters. The difference could be used for the care and supporting of animal shelters. Animals could be released for adoption. At the same time, educational work is necessary to sensitize the people to animal welfare.

The question of why this is not practiced is unnecessary, because without an European Animal Welfare Law  and the pressure of the EU, such countries can continue their cruel and corrupt methods.

The EU must  fulfill its duties and finally take responsibility!

We demand

The immediate end of mass killings of stray dogs

A European animal welfare law

The proof of the use of funds

 



Heute: Stefanie verlässt sich auf Sie

Stefanie Kastner benötigt Ihre Hilfe zur Petition „Stoppt die Tötungen von Straßenhunden in der EU! Stop killing stray dogs - Protection for stray animals by the EU”. Jetzt machen Sie Stefanie und 2.683 Unterstützer/innen mit.