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This petition will be delivered to:
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Landesregierung Schleswig-Holstein
Gemeinde Sylt

Stoppt den Wegzug: Bezahlbarer Wohnraum für Sylt und seine Bewohner

Die Insel Sylt leidet unter einer "Supergentrifizierung", als Folge extrem steigender Grundstückspreise und der Umwandlung von Dauerwohnraum in Vermietflächen oder Zweitwohnungen. Immer mehr Menschen verlassen die Insel, Feuerwehren, Vereine und die Dorfstrukturen bröckeln weg.

Auf Sylt fehlen ca. 2000 Dauerwohnungen für die Bevölkerung. Wohnungen, die sich ein jeder leisten kann.

Deshalb ist es vielfach unmöglich, offene Stellen in Betrieben zu besetzen, da schlicht kein bezahlbarer Wohnraum mehr vorhanden ist. Die Zahl der unbesetzten Arbeitsplätze hat in 2012 einen neuen Rekord von gut 500 erreicht. Vorhandene Wohungen sind oft überteuert oder in menschenunwürdigem Zustand.

Es fehlen Entwicklungsflächen, auf denen die hier lebenden und arbeitenden Menschen eine Zukunft und ein Heim für sich und ihre Kinder aufbauen können. Eine Insel ohne Insulaner ist die düstere Prognose, wenn nicht schnell und beherzt gehandelt wird. Dabei ist die Lösung so nah!

Ein ehem. Militärgelände ist die einzige mögliche Fläche auf der Insel, auf der ausreichend bezahlbarer Wohnraum für die Sylter geschaffen werden könnte.

Leider stehen mögliche hohe finanzielle Nachforderungen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und der bestehende Landesentwicklungsplan diesem bisher rettenden Ansatz entgegen.

Die BImA wird deshalb aufgefordert, für ein spekulationsgeschütztes Regionalentwicklungskonzept im Rahmen einer Bürgerstiftung auf jegliche Nachforderungen beim ehemaligen Fliegerhorst Sylt zu verzichten. Das Land Schleswig-Holstein wird aufgefordert, den Landesentwicklungsplan entsprechend anzupassen. Die Gemeinde Sylt wird aufgefordert diese Forderungen zu unterstützen und konstruktiv an diesem Prozess mitzuwirken.

Bitte helfen Sie mit, damit auf Sylt auch noch Menschen leben können, die keine Millionen auf dem Konto haben.


Letter to
Bundesanstalt für Immobilienaufgaben
Landesregierung Schleswig-Holstein
Gemeinde Sylt
An: Bundesanstalt für Immobilienaufgaben & Landesregierung Schleswig-Holstein

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Verzicht auf Nachforderungen und Anpassung des Landesentwicklungsplanes

Die Insel Sylt leidet unter einer "Supergentrifizierung", als Folge extrem steigender Grundstückspreise und der Umwandlung von Dauerwohnraum in Vermietflächen oder Zweitwohnungen. Immer mehr Menschen verlassen die Insel, Feuerwehren, Vereine und die Dorfstrukturen bröcken weg.

Es fehlen ca. 2000 Dauerwohnungen. Deshalb ist es vielfach unmöglich, offene Stellen in Betrieben zu besetzen, da schlicht kein bezahlbarer Wohnraum mehr vorhanden ist. Die Zahl der unbesetzten Arbeitsplätze hat in 2012 einen neuen Rekord von gut 500 erreicht.

Es fehlen Entwicklungsflächen auf denen die hier lebenden und arbeitenden Menschen eine Zukunft und ein Heim für sich und ihre Kinder aufbauen können. Eine Insel ohne Insulaner ist die düstere Prognose, wenn nicht schnell und beherzt gehandelt wird.

Das ehem. Militärgelände ist dabei die einzige mögliche Fläche, auf der im Rahmen einer Bürgerstiftung noch dem Prozess des "Ausblutens" entgegengewirkt werden könnte.

Leider stehen mögliche hohe finanzielle Nachforderungen der Bundesanstalt für Immobilienaufgaben (BImA) und der bestehende Landesentwicklungsplan diesem rettenden Ansatz bisher entgegen.

Die BImA wird deshalb aufgefordert, für ein spekulationsgeschütztes Regionalentwicklungskonzept im Rahmen einer Bürgerstiftung auf jegliche Nachforderungen beim ehemaligen Fliegerhorst Sylt zu verzichten. Das Land Schleswig-Holstein wird aufgefordert, den Landesentwicklungsplan entsprechend anzupassen. Die Gemeinde Sylt wird aufgefordert diese Forderungen zu unterstützen und konstruktiv an diesem Prozess mitzuwirken.
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Mit freundlichen Grüßen