Gefahr im Grünbereich des weltbekannten Rothenburg ob der Tauber

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Blick von Nordosten auf Rothenburg - links oben Stadtmitte und St. Jakob, davor die Stadtmauer - durch Grün geht es zu den Außensiedlungen (Foto: W. Pfitzinger).

Wirkungslos verlief schon 2009 ein großer Fachleute- und Bürger-Aufstand gegen die Überbauung des vor-städtischen Grüngürtels durch die sog. "Nachverdichtung".

Auch heute drängt das große Geld wieder machtvoll an die erste Stelle. Jetzt sollen die letzten noch unbebauten Grundstücke im stadtnahen Rest-Grüngürtel parzelliert und als teure Filetstücke an den Mann gebracht werden: Im Foto der Grünstreifen ab der großen Grünfläche am unteren Rand bis AUSschließlich der Kleingärten bei den roten Tennisplätzen.

Eine Veräußerung in Bungalow-Großparzellen, wie versprochen, ist kein Grün-Erhalt. Grundstücks-Aufteilungen können juristisch immer wieder neu erzwungen werden. Diese profitablen "Nachverdichtungen" enden dann irgendwann in der Kleine-Häusle-Bebauung wie unten rechts (Foto). Sie macht kein Mensch mehr rückgängig; das Wort "Renaturierung" fällt ganz weg. -  Der Stadt drohen damit irreparable Verluste an historischem Boden und Naturgrün für lange Jahrhunderte...

Völlig unnötig. Denn für ihr unvermeidliches Wachstum stehen genügend Neubaugebiete in ausreichender Distanz zur Verfügung (rechts außerhalb des Fotos) - auch für Bungalows. Wir, der eigentliche Souverän, die mehrheitlichen Stadtbürger mit Familie brauchen weiter unsere natürlichen Nahbereiche für Leben und Erholung und fordern sie gegen den Mammon für uns ein.

Gleichzeitig veranstaltet die Stadt 2019 bis 2022, um neue Gäste und Besucher anzuziehen, drei offizielle Themenjahre: Pittoresk – Rothenburg ob der Tauber als Landschaftsgarten (siehe Adresse im I-net). Hauptsächlich erstreckt sich dieser aber auf der Seite des Taubertals - im Foto ganz hinten. 

Wir sind eine Gruppe entschlossener und besorgter Bürger aus allen Schichten unserer Stadt. Helfen Sie uns bitte durch Unterschrift und Kommentierung das jetzt unmittelbar Bevorstehende abzuwenden. – Besten Dank und auf Wiedersehen im vollständig gebliebenen historischen Rothenburg!

 

Mit meiner Unterschrift unterstütze ich die folgende Aufforderung an Stadtrat, Stadtverwaltung und Oberbürgermeister von Rothenburg o.d.T.

Alle Beschlüsse und Planungen von Stadtverwaltung und Stadtrat zu Verkauf und Bebauung des Grüngürtels sind zu annullieren – nicht nur im letzten, zum Verkauf schon vorbereiteten Bereich „Philosophenweg-Ost“ am „Turmseelein“. Endgültiger Stopp von Grünvernichtung und Flächenversiegelung auch im weltbekannten Rothenburg ob der Tauber! Dagegen ist in einer Kehrtwendung sein schon lange reduzierter und geschädigter Gesamtgrüngürtel wieder zu erweitern! Neue zirkulierende Frischluftschneisen für die historische Innenstadt! Neueingrünungen, Baumpflanzungen u.ä. außen und innerhalb! Für alle Zeiten zu stornieren ist das Prinzip "Hausgärten zu privaten Auto-Stellplätzen/Garagen/Carports". Zuviel Grün wurde damit bereits zerstört. Wir verlangen neue, weit vorausschauende, wirksame Beschlüsse – für uns, unsere Kinder und Enkel, wie für alle folgenden Generationen. Und nicht zuletzt auch für unsere jetzigen und alle künftigen Gäste. 

Den Philosophenweg (-Ost) einfach ausmarken und so belassen, wie er ist - dann weiter!

Weitere Auskünfte, Fotos, Hellenschmidt-Karikaturen: ekktittmann@gmx.de



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