Echte Verkehrswende in Frankfurt - mit weniger Verkehr, weniger Lärm weniger Emissionen

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Herbert Schmoll
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Mainkai-Sperrung: Absurdeste Verkehrswende in Deutschland
Die Verkehrsmassen werden nicht reduziert, sondern anderen in die Schuhe geschoben.

Ergebnis:

Überall mehr Verkehr, mehr Abgas-Emissionen, mehr Lärm und weniger Verkehrssicherheit, außer am Mainkai!   Verkehrsprobleme werden nicht gelöst sondern verschärft!  Überall ist alles schlechter, nur an einer Straße nicht!

Völlig absurd: Politiker und Radfahrer-Lobbyisten fordern mit pseudo-wissenschaftlichen Thesen das dauerhafte Aufrechterhalten von Staus in Sachsenhausen, um Pendler davon abzuhalten, das KFZ zu benutzen.

EINE VERKEHRSWENDE, DIE ÜBERALL ALLES SCHLECHTER MACHT - INSBESONDERE IN DEN ZENTRALEN TEILEN DER STADT - IST KEINE VERKEHRSWENDE SONDERN DAS GEGENTEIL.

EINE VERKEHRSWENDE MUSS ZU WENIGER VERKEHR, WENIGER LÄRM, WENIGER EMISSIONEN FÜHREN UND NICHT ZU MEHR WIE DIE MAINKAI-SPERRUNG. SIE MUSS DIE VERKEHRSSICHERHEIT FÜR SCHULKINDER, RADFAHRER UND FUSSGÄNGER VERBESSERN UND NICHT VERSCHLECHTERN WIE DIE MAINKAI-SPERRUNG.  

Wir fordern:

1. Eine Verkehrswende ist mit gravierenden Eingriffen in den Verkehr verbunden. Deshalb muss man sie mit klar definierten Zielen und Strategien angehen und nicht mit dem plan- und vorbereitungslosen Aufstellen von Betonpollern an einer Hauptverkehrsstraße. Wir fordern deshalb eine integrierte Verkehrsplanung mit einem Ziel-Strategie-Maßnahmen-Szenario, wie man es auch in der Wirtschaft bei größeren Vorhaben definiert. Oberstes Ziel einer Verkehrsplanung muss eine flächendeckende Verkehrsreduzierung für alle sein und nicht nur für einige wenige wie bei der Mainkai-Sperrung. Und verkehrsreduzierende Maßnahmen in einem Stadtteil dürfen nicht auf Kosten anderer Stadtteile durchgeführt werden wie es bei der Mainkai-Sperrung der Fall ist.

2. Ein weiteres Ziel kann eine verkehrsberuhigte, teilweise autofreie Innenstadt sein. Um Gerechtigkeit herzustellen, müssen die Fahrspuren auf BEIDEN Mainuferstraßen auf zwei reduziert werden, kombiniert mit 30KMH-Zonen. Es kann nicht sein, dass eine Seite des Mains auf Kosten der anderen verkehrsberuhigt wird. Auch die Berliner Straße muss durch eine Fahrspurenreduzierung und durch eine 30KMH-Zone profitieren sowie allen weiteren vierspurigen Straßen,  die durch Wohngebiete führen (wie z. B. in der Walter-Kolb- bzw. Gartenstraße). Nutzung des freigewordenen Platzes für Radwege, breitere Fußwege und Baumbepflanzung.

3. Die zentralen Stadtteile Innenstadt, Bahnhofsviertel und Nordsachsenhausen leiden unter einer besonders hohen Verkehrs- Lärm- und Emissionsbelastung. Sie müssen bei verkehrsberuhigenden Maßnahmen Vorrang bekommen, beispielsweise durch eine City-Maut, die auf diese Stadtteile beschränkt ist.

4. Die schwächsten Verkehrsteilnehmer - Fußgänger, Radfahrer und Schulkinder -  müssen besser geschützt werden. Radwege müssen in allen zentralen Stadtteilen gebaut werden. An einer Reduzierung der Verkehrsfläche für KFZ zu Gunsten von Radfahrern und Fußgängern geht leider nichts vorbei. Gravierende Verkehrsflächenreduzierungen wie die Sperrung von Hauptverkehrsstraßen a la Mainkai müssen allerdings vorbereitet werden - durch eine vorherige Verkehrsreduzierung. Insbesondere das Gefahrenpotential für Schulkinder muss überall reduziert werden. Schulwege müssen besser geschützt werden, indem Durchfahrtmöglichkeiten durch Wohngebiete beseitigt werden. Auf die Weise wie man in ein Wohngebiet reinfährt, so muss man es auch wieder verlassen. 

5. Eine tote Innenstadt ohne Geschäfte, Hotels, Restaurants und Unternehmen ist nicht erstrebenswert. Autofahrer von außerhalb sind gleichzeitig auch Käufer, Gäste und Mitarbeiter. Überzogenes Autofahrer-Bashing und repressive Maßnahmen wie absichtliche Stauerzeugung sowie hohe Park- und Mautgebühren sind der wirtschaftliche Tod der Innenstadt. Geschäfte sind durch den eCommerce von Amazon etc. ohnehin schon stark gefährdet. Man darf ihnen nicht auch noch die Käuferschaft entziehen, indem man den Käufern den Spaß am Einkaufen verdirbt. Eine Verkehrswende darf deshalb ausschließlich auf positive Anreize zur Rad- und ÖPNV-Nutzung setzen. Insbesondere absichtliche Stau-Erzeugung wie sie von den Befürwortern der Mainkai-Sperrung gefordert wird, ist ein NoGo