Keine Klärschlammtrocknung am Standort Malberger Strasse

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Wir fordern:

Keine Klärschlammtrocknungsanlage am Standort Malberger Straße.

Zur Erklärung:
Am Klärwerk der Stadt Georgsmarienhütte an der Malberger Straße soll eine Anlage entstehen, die den Klärschlamm von insgesamt vier Kommunen trocknet. Es sollen Klärschlämme aus Georgsmarienhütte, Bramsche, Melle und Wallenhorst angeliefert werden. Es ist mit einer, je nach Windrichtung, erhöhten Geruchsbelastung in den Kommunen Alt-Georgsmarienhütte, Malbergen sowie Holzhausen und einer deutlichen Erhöhung des Lieferverkehrs aus Richtung der Autobahn A30 zu rechnen. Dies ist in einer 30.000 Einwohnerstadt so dicht am Ortskern nicht zu vertreten.
Zwar soll die Anlage über Filter zur Geruchsminimierung verfügen, jedoch ist diese Filterung hoch technisiert und somit störanfällig.
Ein Argument für die Trocknung seitens der Stadtwerke ist, dass Fernwärme aus dem benachbarten Stahlwerk genutzt werden soll. Jedoch reicht die derzeit dort produzierte Menge an Fernwärme gerade einmal zur Bedienung der angeschlossenen Fernwärme Objekte aus.
Eine solche Anlage gehört nicht in die unmittelbare Nähe einer Ortschaft sondern in ein Industriegebiet mit direkter Autobahnanbindung.
Georgsmarienhütte hat eine Trocknungsanlage die für unseren Bereich ausreichend ist.

Bleibt die Frage:

Warum soll Georgsmarienhütte auf Grund monetärer Interessen die Probleme anderer Kommunen lösen ?