Zirkus ja ....aber ohne Tiere!

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Ich halte die Zurschaustellung von Tieren im Zirkus grundsätzlich für problematisch.

Aber speziell für Wildtiere ist sie untragbar. Die meist durch Zwang geprägten Dressuren, ein Leben in beengten Käfigen und Gehegen, klimatisch schwierige Bedingungen und die nie enden wollenden Transporte von einem Veranstaltungsort zum anderen. All das ist für Wildtiere nicht kompensierbar.

Alle nicht domestizierten Tiere sind Wildtiere, auch wenn sie schon seit Generationen im Zirkus gezüchtet / vermehrt werden.

Daher ist die Behauptung der Befürworter von Wildtieren im Zirkus falsch und oft bewusst irreführend, dass diese Tiere keine Wildtiere mehr sind und die Unterscheidung zwischen Wildtier und Haustier schwierig ist.

Der Zirkus ist für Tiere kein Vergnügen. 

Wer die Vorstellung besucht finanziert dieses Leid.

Dabei spricht sich die Mehrheit der Bevölkerung inzwischen gegen die Haltung von Wildtieren im Zirkus aus.

Der Bundesrat hat bereits in 3 Initiativen gefordert, die Wildtierhaltung in Zirkussen zu verbieten.

Die Bundestierärztekammer fordert das gleiche und viele europäische Länder haben es bereits vorgemacht. 

Auch der Zirkus Krone wurde wiederholt, wie zum Beispiel vom Amtsgericht Darmstadt, wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz verurteilt. Dabei sind den Veterinäramtern vor Ort weitgehend die Hände gebunden. Zwar gab es eine Anfrage der GRÜNEN Bundestagsfraktion,  dass bei vielen Kontrollen der Veterinärämter Verstösse  festgestellt werden;

da die Zirkusse in der Regel innerhalb weniger Tage weiterziehen , ist es schwer, die Einhaltung der Mindestanforderungen kontinuierlich nachzuverfolgen .

Über 80 deutsche Städte und Gemeinden haben mittlerweile Gastspiele von Zirkussen mit Wildtieren verboten.

Das ist ein deutliches Zeichen in Richtung der Zirkusbetreiber.

Am 13.Juni jährt sich Elefantenkuh "Benjamins" tödliche Attacke auf einen Rentner im baden - württembergischen Buchen. 

Am 06.Juni büxte in Neuwied eine afrikanische Elefantenkuh Namens Kenia aus, war entlang einer Strasse unterwegs, überquerte die vielbefahrene Strasse und führte ihre Flucht in einem Wohngebiet fort.

" Zu Gefährdungen des Strassenverkehrs oder anderer Personen durch den ungewöhnlich tierischen Spaziergänger ist es nicht gekommen " berichtet die Polizei Neuwied. 

Eine derart lapidare Berichterstattung ist nicht nachvollziehbar.

Kein Wunder,  wenn die Gefährdung durch ausbüxende Zirkustiere - insbesondere gefährlicher Wildtiere - durch die Politik nicht ernstgenommen wird.

Die Videos des Ausbruchs zeigen deutlich die Gefährdung für den Verkehr als der Elefant die B 42/ Berggärtenstrasse überquerte. Wäre er mit den in der direkten Nähe befindlichen Fahrzeugen kollidiert, hätte es mit Sicherheit Verletzte gegeben.

Die Stadt Neuwied ist aufgefordert derart gefährliche Tiere im Rahmen des Ordnungsrechtes bzw. der Gefahrenabwehr in Schaustellerbetrieben  im Bereich der Stadt Neuwied nicht mehr zuzulassen.

Wenn schon keine Empathie für das Leiden der Tiere besteht, dann sollte man doch zumindest seinen Pflichten zur Gewährleistung der öffentlichen Sicherheit nachkommen.

Wir,  die Bürger der Stadt  Neuwied und auch alle anderen Bundesbürger in Deutschland,  wollen keine potentiell gefährlichen, systematisch verrückt gemachten Tiere,  die eindeutig schwere Verhaltensweisen aufzeigen, in unseren Städten gastiert sehen! 

Folgen Sie dem Beispiel vieler Städte in Deutschland und unterbinden sie die Zurschaustellung von Wildtieren !

Vermieten sie keine kommunalen Flächen an diese Zirkusbetriebe! 

 

 

 



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