Rettet den Püttlinger Wald! Sagt "Nein" zur unnötigen Abholzung!

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Matthias Gauder
Matthias Gauder hat diese Petition unterschrieben.

Pro Wald Ritterstraße
Gegen die Weitere Abholzung der Waldfläche auf dem Hohberg

Als die Bauschuttdeponie vom Dickenberg in Richtung Hohberg erweitert wurde sorgte dies schon damals für viel Unmut und Spannungen in der Bevölkerung.

Zum großen Ärgernis vieler Bürgerinnen und Bürger wurde die erneute Vergrößerung (ca. 10 Jahren) der Sand- und Bauschuttdeponie in Richtung Wohngebiet und Friedhof Ritterstraße. Dafür wurde ein großes Waldstück, mit gesundem Laubwald, auf dem Kamm der Hohberg gerodet.
Dies war ein tiefgreifender Eingriff in die Natur und das Naherholungsgebiet Ritterstraße. Täglich wird dieses Waldgebiet von vielen erholungssuchenden Bürgerinnen und Bürgern der Region aufgesucht, um Sauerstoff zu tanken, Ruhe zu suchen oder sich körperlich zu betätigen.
Bei der nun wieder geplanten Erweiterung müssen wieder 1,8 ha Laubwald gerodet werden. Das zusammenhängende Waldgebiet Hohberg zum Altenkessel würde durchtrennt werden. Die Deponie würde bis auf wenige Meter an Friedhof und Wohngebiete angrenzen.
Dieses Naherholungsgebiet, das in über 100 Jahren mit all seiner Pflanzen- und Tierwelt entstanden ist, würde damit vernichtet. Tiefgreifende Folgen für Menschen, Tiere, Pflanzen und Umwelt ( Grundwasserspiegel, usw.) sind zu erwarten.
Die wieder geplante Erweiterung zerstört eine intakte Naturlandschaft und rückt dabei nahe an das Wohngebiet und den Friedhof heran. Neben den erwarteten Belastungen durch Staub, Dreck, Lärm usw. steht in solchen Fällen auch ein Thema im Vordergrund: Die Sorge um Veränderungen der Umwelt, die mit der Sand- und Kiesgewinnung verbunden ist. Kiesabbau bedeutet Lärm und Staub - und Lärm und Staub machen krank!

Für unsere Zukunft muss der Klima- und Umweltschutz einen sehr hohen Stellenwert einnehmen. Dies steht mittlerweile außer Frage. Da auch der Wald auf der Ritterstraße in unserer Region eine wichtige Funktion der Klima- und Umweltschutzes darstellt und ausserdem sehr vielen Bürgerinnen und Bürgern als Naherholungsgebiet dient, gilt es dieses Kleinod mit seiner Tier- und Pflanzenwelt zu bewahren.
Die Abholzung steht im krassen Gegensatz zu den Klimazielen der Bundesregierung! Jeder Baum, der gefällt wird, treibt den Klimawandel voran. Das Gebot der Stunde heißt Aufforstung und nicht Bäume roden!

Steht nicht auch neben der Wohnqualität die Gesundheit und das Wohlergehen der Bevölkerung im Vordergrund?

Aus genannten Gründen ist eine Erneute Erweiterung strikt abzulehnen!