Verbessern Sie die unmenschlichen Verhältnisse der Ausländerbehörde Frankfurts

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Es sind unmenschliche Verhältnisse vor der Ausländerbehörde in Frankfurt am Main! Menschen übernachten vor der Behörde, kurz vor Eröffnung warten schon mehrere hundert Menschen vor der Tür. Schnell werden noch einige der vorderen Schlangenplätze gegen viel Geld an später gekommene verkauft. Kinder schreien, wartende ältere Menschen und Schwangere Frauen stützen sich mühsam auf die Absperrungen während die Security den Einlass der Menschenmassen kontrolliert. 
Doch nur die allerersten in der Reihe bekommen eine Wartenummer. Die sind nämlich nach wenigen Minuten vergeben. Alle die danach kommen, werden wieder nach Hause geschickt ohne ihr Ziel erreicht zu haben und kommen oft in den Tagen danach wieder um sich ein paar Minuten bis Stunden früher in die Schlange einzureihen.

Man könnte den Vergleich zu einem Rockkonzert oder einem Freizeitpark ziehen. Es ist einfach unglaublich und doch verhalten sich die meisten sehr diszipliniert und warten bis sie an der Reihe sind. Was bleibt sonst auch übrig? Man ist auf die Behörde angewiesen.

Seit vielen Jahren ist der Stadt das Problem bekannt und immer wieder gibt es Medienberichte über die katastrophalen Verhältnisse - trotzdem ändert die Stadt nichts an der Situation der Ausländerbehörde. Die Mitarbeiter sind bemüht aber man spürt eine deutliche Resignation angesichts des hohen Andrangs.
Es ist eine Respektlosigkeit gegenüber unseren ausländischen Mitbürgern, die sich oft mangels Sprachkenntnissen nicht richtig zu Wort melden können oder aus Angst, das Visum nicht verlängert zu bekommen.

Dabei könnte man die Situation mit teilweise einfachen Mitteln deutlich verbessern. In einer Stadt, die sich Internationalität so groß auf ihre Flagge schreibt, sollten derartige Missstände schnell behoben werden. Frankfurt sollte in Ausländerangelegenheiten ein Vorbild sein. 

Viele Angelegenheiten könnte man über eine gut gestaltete und informative Webseite lösen, die leider so bisher nicht existiert. Eine klarere Strukturierung mit einem Entsprechendem Baum an Informationen könnte viele Fragen vermeiden.
Formulare, die leider nur zum Teil zu finden sind, sollten leichter zum Download erhältlich sein. Viele Dinge, die keine persönliche Anwesenheit erfordern, könnte man über entsprechende Masken mit Upload-Funktion, beispielsweise von gescannten Formularen lösen. 
Die Terminvergabe sollte man ebenfalls einfach zugänglich über die eigene Webseite lösen und könnte somit die überlastete Telefonanlage etwas entlasten. Eine Bestätigung der vereinbarten Termine kann nicht eingehaltene Termine von vornherein reduzieren.

Die Telefonanlage könnte zunächst automatisiert Anrufe entgegen nehmen, um die Anrufer dann gezielt an entsprechende Stellen weiter zu leiten. Auch hier könnte man einiges an Fragen bereits mit entsprechenden Informationsdialogen beantworten.

In einigen Fällen ist natürlich trotzdem die Vorlage von Orginaldokumenten oder die Registrierung von Fingerabdrücken unumgänglich, was eine persönliche Anwesenheit zur Pflicht macht. Letztlich muss die Stadt die Konsequenz aus den gegenwärtigen Zuständen ziehen und weitere Räumlichkeiten und Mitarbeiter bereit stellen um die Situation zu entschärfen. 

Da eine Verbesserung seit Jahren nicht stattfindet müssen wir nun öffentlichen Druck ausüben, damit etwas passiert! Wir senden diese Petition an Stadträtin Sylvia Weber, die sich für Ausländerangelegenheiten und Integration in Frankfurt einsetzt und hoffen mit ihr gemeinsam die Situation ändern zu können.

 



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