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Petition für eine Toleranzmöglichkeit

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Petition für eine Toleranzmöglichkeit                     

Wir, die Wagabunten, eine Gruppe von jungen Menschen, haben uns entschieden, alternativ und non konform zu leben. In Bauwagen welche uns vollends genügen, wohnen wir schon seit einiger Zeit.

Das Bauverordnungsamt lässt nicht zu, dass wir für längere Zeit einen festen Standplatz beziehen dürfen.

Für arbeitende, steuerzahlende Menschen, ist es sinnlos alle paar Monate umher zu ziehen. Deshalb ersuchen wir Sie, unsere Petition für eine Toleranzmöglichkeit zu unterstützen. Diese  würde erlauben nach vereinbarten Regeln Brachland zu benutzen und wiederzubeleben.

 

In einer schwierigen Zeit wie heute, wird Menschlichkeit und Toleranz immer wichtiger. Zum Beispiel in der heutigen Flüchtlingskrise welche uns alle beschäftigt, bekennen wir unsere menschlichen Absichten. Wir versetzen uns in die Lage anderer und fühlen uns ohnmächtig. Zu weit weg scheinen die Probleme. Zu komplex erscheinen die Krisen.

Das schöne Sprichwort: „zuerst vor der eigenen Haustüre zu kehren“, veranlasste jeden Einzelnen von uns, sein Leben zu ändern, diejenigen Krisen zu meistern, welche im eigenen Garten toben. Harmonierend mit der Natur, bewusst im Handeln und trotzdem gesellschaftlich eingegliedert, ging jeder seinen Weg. Das Schicksal führte unsere Gemeinschaft zusammen und ermöglichte jene Art zu leben, welche wir zurzeit praktizieren:

Ohne Konsumzwang, ohne Atomenergie, ohne Sicherheitswahn, dafür mit viel Gemeinschaftssinn,  mit viel Sonnenlicht, mit viel Geborgenheit, frei in der Entfaltung seiner Fantasie, frei zu sein wer man ist, tolerant, empathisch, verbunden, offen, respektvoll, ökologisch... In selbst umgebauten Bauwagen, mit Holzheizung, Solarzellen und mit starkem Durchhaltewillen, trotzen wir schon mehrere Winter allen Wind- und Wetterverhältnissen. Friedlich, sauber und ohne negativ aufzufallen suchten wir immer die Gesprächsbereitschaft mit Interessierten und der Politik.

Dank der Verhältnismässigkeit und keinem öffentlichem Interessen an dem Stück Land, wurden wir geduldet und konnten so beweisen, dass wir ein Recht haben, weiterhin zu existieren.

Wir streben eine Toleranzmöglichkeit an, welche eine Art zu leben ermöglicht, welche in der Schweiz schon immer eine erstrebte und viel gelebte Lebensform ist und in vielen Städten akzeptiert und unterstützt wird. Es muss gesetzlich auch in Solothurn möglich sein, sich für ein alternatives Leben zu entscheiden.

Mit dieser Petition fordern wir:

-Toleranz gegenüber alternativen Wohn und Lebensformen

-Platz für neue und unkonventionelle Ideen

-brachliegende und ungenutzte Flächen sollen durch, kreative Nutzung belebt werden dürfen

-es soll möglich sein auch außerhalb von Campingzonen legal in selbstgebauten Wohnwägen zu leben

Wir wollen außerdem darauf aufmerksam machen

-dass es längst an der Zeit ist, dass neue Ideen, die das Wohnen und Zusammenleben betreffen, ernst zu nehmen und nicht zu bekämpfen sind.

-dass das Wohnen in einem Wagendorf zu den ökologischsten, kreativsten und gemeinschaftlichsten Lebensformen überhaupt zählt

-dass unsere Lebensform zu akzeptieren, dazu beitragen wird, der zu schnellen Zersiedelung auszuweichen und das Ziel einer 2000 Watt Gesellschaft realistisch zu machen

Los Wagabuntos



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