Weg mit dem Ponyreiten auf der Allerheiligenkirmes in Soest

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Stellen Sie sich vor, Ihre einzige Aufgabe in Ihrem Leben wäre es, Tag für Tag im Kreis zu laufen. Mit brennendem Gebiss im Maul, auf dem Rücken wilde Kinder, die Ihnen ihre Fersen in die Rippen schlügen. Direkt vor Ihnen geht ein anderer Mensch, Sie haben das Gefühl, er nimmt Ihnen die Luft zum Atmen, doch Sie können nicht vorbei, nicht nach links, nicht nach rechts, Sie sind angebunden an den vorne und an einen weiteren Menschen hinter Ihnen. Zusammen bilden Sie einen Kreis, in der Mitte steht ein Mensch, der auf Sie einschlägt, wenn Sie nicht weiter im Kreis gehen. Von morgens bis abends.

So geht es Ponys, die fürs menschliche Vergnügen von Kirmes zu Jahrmarkt zu Rummelplatz gefahren werden. Einladen, ausladen, im Kreis laufen, einladen.

Ich kann nicht ertragen, dieses Leid mit anzusehen. Können Sie? Die Stadt Soest kann offenbar - und lässt auch 2019 noch, ein Jahr, in dem die Aufklärung mehr als 300 Jahre alt ist, Ponyreiten auf der Allerheiligenkirmes zu.

Bitte unterschreibt mit mir diese Petition, damit das Thema noch mal im Soester Stadtrat diskutiert werden muss.

Lena Seiferlin

Bild: L.Antunovic@t-online.de / Herausgabe durch PETA Deutschland