Ravensburg kinderfreundlicher machen - die Politik muss jetzt handeln.

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Wie viele anderen Kommunen auch, muss die Stadt Ravensburg wohl sparen - die Corona-Pandemie trägt hier sicher auch einen Teil dazu bei.

Im Südfinder vom 24.06.2020 (vgl. Artikel "Ravensburg will 4 Mio. Euro sparen
Die Folgen von Corona: 600.000 Euro weniger für Kitas – Neue Parkgebühren") berichtet die Stadt, wie sie in Zukunft Geld sparen bzw. mehr Geld einnehmen möchte.

Ravensburg wurde in der Vergangenheit immer wieder als kinderfreundlich dargestellt, was für mich als Bürger dieser Stadt mittlerweile nicht mehr nachvollziehbar ist. Hier wird Geld an dem sinnvollsten und nachhaltigsten Investment überhaupt gespart - an der Bildung unserer Kinder. Es darf kein Privileg von Besserverdienenden sein, ihre Kinder mit Sprachförder- oder Bewegungsprogrammen in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Auch Erhöhungen von Gebühren für Kita's oder Grundschulen dürfen unter diesem Gesichtspunkt keinen Bestand haben.

Gerade Familien, die auch unter den Auswirkungen der Pandemie (Kurzarbeit, Entlassungen, ...) leiden, wird hier die Chance auf Bildung und Gleichstellung verwehrt.

Es müssen andere Ausgaben überprüft und anderen Einnahmequellen generiert oder bestehende erweitert werden. Nur weil Kinder in unserer Gesellschaft keine Lobby haben, die in der Politik so großen Einfluss haben, darf das nicht zu deren Nachteil sein!

Bild verwendet unter GNU-Lizenz von "Franzfoto" (URL: "https://als.wikipedia.org/wiki/Datei:Ravensburg_-_Aussicht_auf_Stadt,_Blaserturm_und_Mehlsack.jpg", abgerufen am 01.07.2020)