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Stadt Oldenburg (OLDB), Niedersachsen: Wir setzen uns für den Erhalt des Wagenplatzes in Oldenburg ein.

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Wir setzen uns für den Erhalt des Wagenplatzes in Oldenburg ein.

Der Wagenplatz ist gleichermaßen Wohn-, Lebens- und Kulturraum für viele Menschen. Im Rahmen weitreichender Stadtumstrukturierung soll er seinen jetzigen Standort am Stau verlassen. In einer vielfältigen „Übermorgenstadt“ darf (sub-) kultureller Raum für ein freies, selbstbestimmtes Leben nicht abgeschafft oder durch neu geschaffene Rahmenbedingungen unterbunden werden. 2008 hat die Stadt Oldenburg mit dem „Wagenburg – Beschluss“ den kulturellen Wert von Wagenplätzen anerkannt und sich bereit erklärt einen möglichst zentral gelegenen
Ausweichstandort zu ermöglichen. Dies konnte so nicht umgesetzt werden.

Die Bereitschaft der Wagenburg auf den weit entfernten Fliegerhorst zu ziehen geht mit umfangreichen Kompromissen, insbesondere bezüglich der Erreichbarkeit einher. Ein guter Ausgleich, gerade auch zur Aufrechterhaltung kultureller Aktivitäten, wäre die Anmietung des Shelter 13. Dieser Shelter und das umliegende Gelände stehen leer und werden ohne konkretes Nutzungskonzept zurückgehalten.

Die bisherigen „Angebote“ erweckten eher den Eindruck ein Fortbestehen der Wagenburg in bisheriger Form verhindern zu wollen. Dies verdeutlichen die folgenden Beispiele aus einem Vertragsentwurf der Verwaltung.

– Eine Begrenzung der Bewohner_innen auf 20 Menschen und eine Verteilung dieser auf 15 Bauwägen.
– Eine halbjährliche Meldepflicht unter Angabe des Namens und des genau zu bezeichnenden Wagens.
– Den Zwang zum führen eines Besucher_innen - Registers
– Da es sich um einen alten Militärflughafen handelt ist mit Kontermination zu rechnen.
Daher gibt die Stadt keine Garantie für eine bestimmte Bodengüte.
Nach Ende des Pachtverhältnisses, sollen die Bewohner_innen diese Garantie geben.
– Ein Haustier wird nur jeder 4. Person zugestanden

Wir fordern die Politiker_innen der Stadt Oldenburg auf eine realistische Lösung zu ermöglichen.

Als Unterzeichner_in dieser Petition unterstütze ich das folgende Angebot der Wagenburg:
„Unsere Forderung auf Gelände C inklusive Shelter zu ziehen bleibt bestehen. Wir orientieren uns an dem Pachtzins der Wagenburgen in der Landeshauptstadt Hannover, der momentan einem Quadratmeterpreis von 5,83ct entspricht. Die Errichtung eines neuen Einfahrtbereiches und der Bau eines Tors werden in Absprache mit der Stadt von der Wagenburg in Eigenleistung ausgeführt. Die Anschlüsse von Strom, Wasser und Abwasser führen lediglich bis an unsere Sanitäreinrichtungen, die wir direkt im Eingangsbereich an der Alexanderstraße aufstellen. Diese Maßnahmen reduzieren die bislang veranschlagten Kosten im sechsstelligen Bereich drastisch und ersparen auch mehrere hundert Meter Leitung, die Ansonsten zu dem Platzgelände führten. Die Kosten können von der Wagenburg getragen und die Arbeiten soweit wie möglich von den Bewohner_innen durchgeführt werden. Den regulären Mitpreis des Shelters von ca. 400€ akzeptieren wir. Daraus ergibt sich zusätzlich zu den Erschließungskosten ein Pachtzins von 773,12€ . Die Forderung der BIMA nach einem 1,80m hohen, 470m langen und 30.000€ teuren Gittermattenzaun zu unseren Lasten ist für uns weiterhin unverständlich und nicht akzeptabel.“

Weitere Informationen unter www.wagenimstau.org



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