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Ich warte mein halbes Leben auf einen Kleingarten! Nach 14 Jahren auf der Warteliste fordere ich mein Anrecht auf einen Kleingarten an der Wiese in Lörrach ein!

Diese Petition hat 107 Unterschriften erreicht


In Anbetracht der aktuellen globalen Ereignisse scheint meine Forderung nur klein und unbedeutend zu sein, doch Gerechtigkeit kennt diese Unterscheidung nicht und ist eine allgemeingültige Frage des Prinzips! Da ich mich von der Stadt Lörrach ungerecht behandelt und übergangen fühle, starte ich diese Petition in der Hoffnung, dass auch andere Bundesbürger meine Meinung teilen und meinem Anliegen mit Ihrer Unterschrift zusätzlichen Ausdruck verleihen.


Allgemeine Informationen und Problematik der Situation:
Ich möchte anmerken, dass ich mich bei den von mir genannten Kennzahlen auf den Zeitungsartikel von Meller, Kristoff: „Es gibt immer etwas zu tun“, unter: http://www.verlagshaus-jaumann.de/inhalt.loerrach-es-gibt-immer-etwas-zu-tun.1fc81c49-48b0-4d21-8f25-f37b555f5a0a.html (verfasst am 11.04.15 von Kristoff Meller; zuletzt abgerufen am 21.09.15 von mir) beziehe, welcher den allgemeinen regionalen Mangel an Kleingärten und die hier vorherrschende Grundproblematik teilweise erläutert.


Meine Situation:
Aufgrund des allgemeinen regionalen Mangels an den von der Stadt Lörrach verwalteten Kleingärten (136 Stück) an dem regionalen Fluss „Wiese“ zu einer jährlichen Pachtgebühr von rund 50€ führt die Stadt Lörrach seit Jahrzehnten eine Warteliste, auf der sich jeder Lörracher Bürger telefonisch und ohne Unterschrift eintragen lassen kann.
Die durchschnittliche aktuelle Wartezeit beträgt 13 Jahre, begründet durch die geringe Pächterfluktuation. Ich persönlich habe mich wohlweislich und vorrausschauend wie ich war bereits mit 14 Jahren (etwa 2001) telefonisch auf die Warteliste eintragen lassen (mittlerweile bin ich 28 Jahre alt). Alle paar Jahre habe ich bei der Stadt Lörrach angerufen und mich nach meinem aktuellen Stand auf der Warteliste erkundigt, welcher sich langsam aber sicher zu meinen Gunsten verringerte.
In den letzten Wochen kam mir über Gerüchte aus meinem Bekanntenkreis zu Ohren, dass es in letzter Zeit angeblich erhöhte Fluktuation in Bezug auf die Kleingärten an der Wiese gäbe. Von meinen Bekannten ermutigt rief ich im September erneut beim Grundstücks- und Gebäudemanagement Lörrach an, um meinen Stand auf der Warteliste zu erfahren, in der Hoffnung, dass ich nach rund einem halben Leben Wartezeit (in meinem Fall stimmt das sogar) demnächst an der Reihe sein könnte.
Mir wurde kurzerhand mitgeteilt, dass ich mit dem Umzug im Jahre 2013 in einen direkt angrenzenden Nachbarort mein Recht auf einen Platz auf der Warteliste verwirkt hätte und von der Liste gestrichen wurde.
Ich ging jedoch davon aus, dass die Warteliste regional und nicht nur für Bürger aus Lörrach, sondern auch für angrenzende Ortschaften gelte. Mir wurde entgegnet, dass dieser Irrtum nicht im Zuständigkeitsbereich der Stadt Lörrach läge. Die Tatsache, dass ich 26 Jahre lang in Lörrach gewohnt habe und erst seit 2 Jahren in einem direkten Nachbarort wohne, könnte hierbei nicht berücksichtigt werden. Auch die Tatsache, dass die Entfernung meiner aktuellen Adresse im Nachbarort zu den Kleingärten deutlich geringer ausfällt als die bisherige Entfernung zu den Kleingärten meiner alten Adresse in Lörrach spiele ebenfalls keine Rolle, von der Tatsache, dass ich mein halbes Leben auf einen Kleingarten gewartet habe ganz zu schweigen.
Zudem ist mir zu Ohren gekommen, dass der hohe Altersdurchschnitt der regionalen Kleingartenpächter nicht unbedingt das Ideal sei und eine Durchmischung von Jung und Alt durchaus erwünscht wäre. Diesem Umstand hätte ich liebend gerne entgegengewirkt, wenn man mich nur gelassen hätte. Wer außer mir war denn bitte so intelligent und hat sich bereits mit 14 Jahren auf die Warteliste eintragen lassen? Ich denke die Auswahl ist verschwindend gering.
Ich habe diesen Monat bereits einen Leserbrief an das Oberbadische Volksblatt geschrieben, um meinem Ärger Ausdruck zu verleihen, ich vermute jedoch, dass er aufgrund der Länge nicht berücksichtigt und daher auch nicht abgedruckt werden konnte.
Ich werde versuchen, einen Nachweis meiner 14-Jährigen Eintragung auf der Warteliste zu bekommen, sehe jedoch wenig Hoffnung, da die Eintragung wie bereits erwähnt nur telefonisch erfolgt ist und eine schriftliche Eintragung generell nicht möglich ist und war (überall findet man Bürokratie, nur nicht da wo man sie braucht).


Ich bin der Meinung, dass mir aufgrund der oben angegebenen Gründe und meiner jahrelangen vergeblichen Hoffnung zum nächstmöglichen Zeitpunkt ein von der Stadt Lörrach verpachteter Kleingarten an der Wiese ohne Einschränkung zusteht.


Wer nachvollziehen kann, dass ich mich von der Stadt Lörrach in Bezug auf mein Anrecht auf einen Kleingarten ungerecht behandelt und gnadenlos übergangen fühle, der möge mich doch bitte mit seiner Unterschrift dieser Petition unterstützen.

Ich bedanke mich vielmals im Voraus bei allen Interessenten und Unterstützern,
Jonas Stahr



Heute: Jonas verlässt sich auf Sie

Jonas Stahr benötigt Ihre Hilfe zur Petition „Stadt Lörrach: Grundstücks- und Gebäudemanagement: Ich warte mein halbes Leben auf einen Kleingarten! Nach 14 Jahren auf der Warteliste fordere ich mein Anrecht auf einen Kleingarten an der Wiese in Lörrach ein!”. Jetzt machen Sie Jonas und 106 Unterstützer/innen mit.