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Bis 24h das Treiben um den Brüsseler Platz wie im Jahr 2011/2012 erlauben.

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Am 30.01.2013 wurde eine Klage gegen die Stadt Köln eingereicht. Betreff dieser Klage ist die "Lärmbelästigung am Brüsseler Platz". Der Brüsseler Platz ist Zentrum des kulturellen Lebens in der Kölner Innenstadt. Seit Jahren wird hitzig um die Handhabe der Problematik am Brüsseler Platzes diskutiert. Seit 2011 gibt es einen – von den meisten Gruppierungen um den Platz herum – akzeptierten Kompromiss, der das Treiben bis 24:00 Uhr duldet.

Zur Durchsetzung dieses Kompromisses wurden unter anderem die Platzbesucher von Mitarbeitern der Stadt angesprochen, den Platz um 24:00 Uhr freiwillig zu verlassen. Wir sind für eine Fortsetzung dieser Aktionen, die im Lauf der Zeit immer größeren Erfolg zeigten. 

Trotz dieses Erfolges wurde von einem Anwohner Klage gegen die Stadt Köln eingereicht, die das Leben rund um Brüsseler Platz und Umkreis erheblich einschränken würde. Unserer Meinung nach sind diese Forderungen nicht hinnehmbar.

Der Kläger fordert folgende Punkte:

1. Die Schließung sämtlicher Außengastronomien ab 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr morgens im Umkreis von 200m von den Kirchenmauern von St. Michael am Brüsseler Platz.

2. Gegebenenfalls soll durch ordnungsrechtliche Maßnahmen (Allgemeinverfügung, Platzverweis, Ordnungswidrigkeitsverfahren) ab 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr morgens im Umkreis von 200m von den Kirchenmauern von St. Michael am Brüsseler Platz (unter stündlicher Prüfung) die Nachtruhe Aufrecht erhalten werden.

3. Verbot von Alkoholverkauf ab 22:00 Uhr bis 06:00 Uhr morgens im Umkreis von 200m von den Kirchenmauern von St. Michael am Brüsseler Platz.

4. Von Freitag auf Samstag und von Samstag auf Sonntag (außerhalb konzessionierter Freisitze (Gastronomien)) ab 22:00 Uhr bis 08:00 Uhr morgens im Umkreis von 200m von den Kirchenmauern von St. Michael am Brüsseler Platz ein Verbot gegen Alkoholkonsum und Verbot alkoholische Getränken mit sich zu führen, wenn die Absicht besteht, dass diese in diesem Radius konsumiert werden. Bei Verstoß kann eine Geldbuße bis 5.000€ geahndet werden.

Wir fordern allerdings, dass der Kompromiss aus dem Jahr 2011/2012 bis 24:00 Uhr beibehalten wird.

Wir sind der Meinung, dass diese Forderungen die Lebensqualität und das Miteinander im Viertel erheblich einschränken werden. Für viele Gewerbetreibende wie Boutiquen/Gastronomen/etc. wird dadurch die wirtschaftliche Existenz gefährdet. Wir bitten Sie diese Petition zu unterstützen, damit der Stadt Köln bewusst wird, welche Konsequenzen die Forderungen für das Belgische Viertel hätten. Das Belgische Viertel symbolisiert in Köln Attraktivität, Szene, Kultur, Trend und vieles mehr. Die geforderten Maßnahmen werden die genannten Punkte im hohen Maße einschränken – wenn nicht sogar komplett zerstören. 



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