Kein Gift in der Nachbarschaft

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In Oberhausen-Nord, am Ende der Schönbachstraße, soll auf Wunsch der Stadt Augsburg ein so genanntes Zwischenlager für kontaminierten Erdaushub entstehen.

Das ist den Anwohnerinnen und Anwohnern bereits aus 2016 bekannt, als lediglich ein temporäres Lager eingerichtet wurde, von dem die Nachbarn schon damals erst aus den Medien erfuhren (SonntagsPresse berichtete am 11.08.2019 ausführlich darüber).

Die Bürger wehren sich nun massiv dagegen, dass die Deponie erneut betrieben werden soll – diesmal gar dauerhaft. Diese Fläche befindet sich direkt neben einem Isotop, einer Wohnanlage und einem Kindergarten und entgegen den Behauptungen der Regierung sind mögliche Gesundheitsschäden nicht gänzlich auszuschließen.

Da WSA-Stadtrat Peter Grab der Einzige war, der im Stadtrat gegen diesen Beschluss gestimmt hat, wurde dieser zwar mehrheitlich bewilligt, die Anwohner bemängeln jedoch wie schon früher die fehlende Information durch die Stadt im Vorfeld. Niemand aus der Nachbarschaft wusste Bescheid. Man versuchte es mal wieder in einer Sammelabstimmung durchzuwinken - was ja mittlerweile der Usus bei der Stadtregierung ist.

Anita Ponzio, Anwohnerin und WSA-Stadtratskandidatin (Listenplatz 4) missfällt und hinterfragt dieses Vorgehen der Stadtspitze. „Überall spricht man von Umweltschutz und dann sowas!“

 „Die vielfach von der Rathaus-Koalition versprochene Bürgerbeteiligung sieht anders aus. 

Unterschriften wurden und werden weiterhin im großen Stil gesammelt.

Am 11.September findet um 19.00 Uhr (offizieller Beginn) in der Gartenwirtschaft Volksfestwiese (Eingang Schönbachstr. Ecke Günzburger Str) eine Informations-Versammlung statt, welche die Bürgerinnen und Bürger über das Vorhaben ordentlich aufklärt und aufzeigen soll, was die von der Stadt Augsburg beantragte Genehmigung nach 4 BlmschV nach sich ziehen kann. Die Juristin Anna Tabak (Bürgermeisterkandidatin der WSA ) erklärt die rechtlichen Belange zu diesem Vorhaben.