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Generelles Auftrittsverbot der Band AMOK

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Wir fordern die schweizer Staatsanwaltschaften auf ein generelles, unbefristetes Auftrittsverbot für die Band AMOK, respektive deren Mitglieder wie Kevin Gutmann zu erlassen.

Da die Nazi-Band Amok, die klare Verbindungen zu Nazi-Organisationen hat, die Fremdenhass und Nazi-Werte besingt und deren Frontmann Kevin Gutmann schon diverse Male wegen Körperverletzung und illegalem Waffenbesitz verurteilt wurde.

Amok trat 2005 zum ersten mal aus den lokalen Nazi-Kreisen in die breite Öffentlichkeit, als ein Reporter einen ihrer Auftritte bei einem Anlass der in Deutschland verbotenen Neonazi-Organisation Blood & Honor mit versteckter Kamera festhielt. Drei Jahre später wurden die Bandmitglieder identifiziert und angezeigt. Mit der Publikation des Albums «Verbotene Wahrheit» — auf dessen Cover eine Meute mit Hakenkreuzbannern und Schweizer Fahne das Bundeshaus stürmt — verstiess die Band diverse Male gegen die Antirassismus-Strafnorm. In ihren Texten leugnete die Band zudem den Holocaust und drohten einem Journalisten mit dem Tod.

Der Anwalt von Amok verharmloste damals öffentlich die Aussagen. «Meine Mandanten sind nicht gewalttätig» sagte er. Doch genau das Gegenteil ist der Fall. Zwei Bandmitglieder gehörten 2007 zu einem Neonazi-Mob, der eine Kundgebung in Glarus angriff. Im Juli vergangenen Jahres führte Frontmann Kevin Gutmann ausserdem eine Gruppe an, die einen Juden in Zürich-Wiedikon gewalttätig attackierte.

Für die Aussagen auf ihrem Album wurden die Bandmitglieder zu 120 bis 125 Tagessätzen verurteilt, Frontmann Kevin Gutmann stand ausserdem zweimal wegen Körperverletzung und einmal wegen illegalem Waffenbesitz vor Gericht.

Gutmann verbreitet weiterhin das gleiche rechtsradikales Gedankengut. 2015 erschien die Platte «Das Lumpenpack von Bern». Darauf wünscht sich die Band eine «Sintflut» für Behinderte, Transgender-Menschen, Veganer und Homosexuelle und lassen ihrem Hass gegenüber Einwanderer und Asylanten freien lauf. Gutmann befürwortet mit Textzeilen wie «Ich schäm mich nicht für meine Väter, die man heut' verschmäht als Täter» zum wiederholten Male den Holocaust. Dass die Platte auf einem rechtsextremen Musiklabel erschien, unterstreicht den rechtsextremen Hintergrund der Band. «88»-Zeichen, «Ehre & Treue»-Sprüche und die Reichsfahne zieren deren Seite.

Wenn Werke gegen das Strafgesetz verstossen, wie etwa Antirassismus-Strafnorm oder öffentliche Aufforderung zu Verbrechen oder Gewalttaten, wie dies Kevin Gutmann mit der Band AMOK macht, kann man rechtlich gegen die Musiker vorgehen und ein Auftrittsverbot bewirken.

Da nun Plakate von einem «Schild und Schwert»-Nazi-Festival aufgetaucht sind, auf dem die Band AMOK im April 2018 auftreten will, werden wir alles daran setzen diesen Auftritt zu verhindern und werden mit ihrer Unterstützung die nötigen juristischen Schritte veranlassen und die Staatsanwaltschaften auffordern diese durchzusetzen.



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