Wer den Sport opfert, opfert die Gesundheit

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Amateursportvereine und Sportkursbetreiber_innen (zB. Yoga-, Pilates-, Fitness-, Tanzkursbetreiber_innen etc.) leisten einen großen Beitrag zur Volksgesundheit! Die pauschalen und undifferenzierten Maßnahmen im Sportbereich sind daher nicht nur für Kursbetreiber_innen schädlich, sie sind auch gesamtgesellschaftlich gesehen fahrlässig: sie zerstören Existenzen, schaden der Gesundheit der Gesamtbevölkerung und verursachen nachhaltige Kollateralschäden.

Wir fordern daher:

  • verfassungskonforme und treffsichere Lösungen für Sportkursbetreiber_innen: keine starre 6-Personen-Obergrenze für Yoga-, Pilates-, Tanz- und andere Sportkurse, sondern sinnvolle Quadratmeter-Regelungen (Mindestabstand von 1,5-2 m) in Kombination mit Hygienekonzepten, COVID-19-Beauftragten, einer MNS-Pflicht in Umkleiden und Eingangsbereichen etc.;
  • Rechtssicherheit für die betroffenen Betreiber_innen und Vereine und eine klare Kommunikation, in der Verordnungen über Pressekonferenzen stehen, rechtzeitig kommuniziert werden und Vereine und Sportkursbetreiber_innen auch die Möglichkeit haben, sich auf die neuen Vorgaben einzustellen;
  • ein Offenhalten der Vereinskantinen unter Einhaltung der allgemeinen Hygienestandards und Abstandsregeln mit denselben Auflagen wie in der Gastronomie - das ist besonders für Amateursportvereine als wichtige Einnahmequelle existenzentscheidend;
  • die unbürokratische und kostengünstige Zurverfügungstellung öffentlicher Sportstätten für Sportkursbetreiber_innen;

Wenn wir jetzt nicht handeln, werden unzählige Vereine und Unternehmen, die im Breitensport tätig sind, nachhaltig ruiniert. Die dadurch verursachten Kolleteralschäden für die körperliche Gesundheit der Österreicher_innen und unsere Wirtschaft ist enorm.

Sehr geehrter Herr Sportminister, handeln Sie jetzt, bevor es zu spät ist.