Ich glaube, die Zeit ist gekommen es zu wagen. Ich weiß, Mutter Erde wartet darauf.

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APO Pluto
APO Pluto hat diese Petition unterschrieben.

APO Pluto (www.apopluto.de) fordert ein Verbot von öffentlicher Werbung, Werbefinanzierung und Sponsoring durch Unternehmen für unternehmerische Zwecke.

Seit über hundert Jahren wird mittels Werbung der Konsum gewollt forciert und hat so maßgeblich zu Klimaveränderung und Umweltverschmutzung beigetragen. Damit muss jetzt Schluss sein.

Es ist an der Zeit, der Wirtschaft zu zeigen, dass sie jetzt eine Bringschuld für Klima- und Umweltschutz hat. Es ist nämlich bereits fünf nach Zwölf.

Wie stelle ich mir das vor?

Werbefinanziertes Fernsehen und die Öffentlich-Rechtlichen Rundfunkanstalten werden auf ein reines Bezahlfernsehen umgestellt. Technisch ist das möglich. Wer also zehn Stunden Hupen-RTL schauen will, muss auch zehn Stunden bezahlen. Denn wenn wir wirklich etwas für Klima und Umwelt tun wollen, müssen wir den Dingen nach und nach auch einen *wahrhaftigen Preis geben und wieder Verantwortung für unser Tun übernehmen. Sämtliche anderen „kostenlosen“ Medien (auch im Internet) darf es nur noch gegen Bezahlung geben. Bei ausländischen werbefinanzierten Internetfirmen muss dies auch angestrebt werden. Bis dahin ist eine hohe Abgabe für Umwelt und Klimaschutz zu entrichten.

Wir geben im Jahr angeblich 30 Milliarden für Werbung aus. Dieses Geld darf nicht mehr von der Steuer absetzbar sein und muss für eine Übergangszeit, sagen wir 5 Jahre, als Wiedergutmachung von der Wirtschaft freiwillig zur Verfügung gestellt oder durch den Staat eingezogen werden.

Des Weiteren müssen durch Werbefinanzierung und Sponsoring an Vereine, Verbände und Organisationen der Unterhaltungsindustrie gezahlte Gelder auf ein Anderkonto umgeleitet werden. Ebenso die Gelder, von denen die selbstverliebten Schaumschläger (A-Z Prominente aus den Bereichen Film, Fernsehen, Sport etc.) so gerne profitieren, weil sie uns durch Werbung den letzten Scheiß schmackhaft machen und zum Kauf animieren wollen, um uns später durch dieselbe Mattscheibe zu sagen, dass wir unbedingt etwas für die Umwelt tun müssen.

Die Hälfte dieser Gelder sollte für Flüchtlingshilfe und ökologische Projekte (incl. Arbeitsplätzen) in Entwicklungsländern bereitgestellt werden. Die Gelder dürfen nicht erst an die üblichen Kleptomanen zur Weiterverteilung gezahlt werden.

Durch ihre Einwilligung kann die Wirtschaft uns zeigen, dass sie die Dringlichkeit der Lage verstanden hat und dass die Zeiten der Volksverdummung unwiederbringlich vorbei sind. Dass es von jetzt an um den Erhalt dieses Planeten und um Menschenwürde geht. Die Zeit der Oberflächlichkeit vorbei ist.

Die andere Hälfte wird in den Umbau der Werbekästen an Bushaltestellen und anderen Orten gebraucht, um diese mit Computern und Touchscreen-Bildschirmen auszustatten. Hier können Unternehmen gegen einen Kostenbeitrag Werbung auf Abruf einstellen. Diese kann hier auch bestellt und dann per Post zugestellt werden. Diese darf nur über das Produkt informieren. Schönfärberische, manipulative Werbung wird nicht zugelassen.

Die Suche kann mit einem Namens- und Sachregister sowie den Sparten Kommunal, Regional und National ermöglicht werden. Die hier veröffentlichten Inhalte sollen auch über das Internet zugänglich sein.

Die ersten Seiten sind immer den Kommunen vorbehalten. Hier können sie über Themen aus ihrer Stadt berichten. Neues aus Kultur und Gesellschaft oder wichtige Informationen für die Bürger.

Für die Kleinen kann im unteren Drittel pädagogisch Sinnvolles (Denkspiele) eingestellt werden.

Die hier eingenommen Gelder werden in den Kommunen bleiben und für soziale und kulturelle Projekte eingesetzt die dem Gemeinwohl und der Umwelt dienen.

Wer jetzt noch nicht weiß, ab welchem Zeitpunkt die Aktion beginnt, der sollte Herrn Schabowski fragen.

Gruß Pluto

*Der wahrhaftige Preis setzt sich zusammen aus (mindestens) gerechtem Mindestlohn, menschenwürdigen Arbeitsbedingungen und einer ökologischen Herstellung und ist nicht quersubventioniert.

APO Pluto ist eine private Internetseite, die sich überwiegend mit der Entwicklung und den Auswüchsen des werbefinanzierten Fernsehen, sprich Doof-TV, befasst.

Ich bin fest davon überzeugt, dass, wenn wir hier nichts ändern, ein Umdenken weg vom Konsumwahn nicht möglich ist.

Ich bitte deshalb die Bundestagsfraktionen von SPD, Die Grünen und Die Linke um ihre Unterstützung.