Grün erhalten – keine Betonierung für 100 bis 200 Wohneinheiten in Natur- u. Anbaugebiet!

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Ich und meine Nachbarschaft wohnen in einem ruhigen Stadtrandgebiet, der Firnhaberau, in Augsburg. Wir genießen es und leben hier, gerade WEIL es in diesem Stadtteil noch ruhig ist, mit umliegenden Naherholungsgebieten, Feldern, Heidelandschaft, den Lechauen...

Die Siedlungsgenossenschaft Firnhaberau plant derzeit eine Feldfläche von 3 Hektar zu betonieren, um für ungefähr 100 – 200 Wohneinheiten auf ca 3 Stockwerken Platz zu machen. Das wäre nicht nur eine enorme Zumutung für all die Menschen die direkt an diesem Feldstück wohnen, die es gewöhnt sind in die Weite zu sehen, frische Luft zu atmen, sondern ebenso für viele Wildtiere: darunter Hasen, die dort noch die Möglichkeit haben zu springen, zu spielen, ihr Futter zu finden. Weiter feldein kann man noch scheue Rehe entdecken, die in den Büschen Schutz suchen, auch mal ein Schläfchen halten. Außerdem ist es ein wunderbarer Fleck für die Anwohner ihre Hunde frei laufen, spielen zu lassen.

Ließe sich das Vorhaben der Siedlungsgenossenschaft umsetzen, dann würde diese, sonst sehr ruhige Umgebung, eine enorme Steigerung von Verkehr (200 Autos mehr!!!), Lärm und enorme Zunahme an Spaziergängern, kurzum „Menschenaufkommen“ bedeuten, als wir eh bereits momentan erfahren, da der Müllberg der Stadt vor einiger Zeit zum Wandern für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde. Zudem nimmt der Autoverkehr der Hundebesitzer stark zu, die ihre Tiere bis zum Feldrand fahren, um sie im Grün laufen lassen zu können. Genau das ist nämlich das Problem: je mehr Natur zugebaut wird, desto eher finden zwar die Leute Wohnraum, aber desto tiefer müssen sie zur Erholung, zum Hunde spazieren führen wiederum Natur SUCHEN: verdrängen nach und nach den Lebensraum für die hier ansässigen Wildtiere, sorgen hintergründig dafür, dass Ruhegebiete von Verkehr, Lärm, Müll, allgemein mehr Lebendigkeit, der Vergangenheit angehören werden. Ganz zu schweigen vom Baulärm während der gesamten Bauphasen!!

Außerdem bedeutet es 3 Hektar WENIGER Anbaufläche: immer mehr Menschen: immer weniger zu Essen!

Dieses Feld-, Naturstück sorgt außerdem für buchstäblich frischen Wind hier über die benachbarten Freiflächen, sodass sich bei Hitze die Luft stauen würde, da sich der Beton aufheizt und die höheren Gebäude Windströme weitgehend abhalten würden.

Vor Jahren fand in diesem Stadtteil eine Art Volksbegehren zwecks einem etwaigen Supermarkt hier statt und selbst dieser Vorschlag wurde von den Leuten hier abgelehnt.

Ich habe diese Petition aufgesetzt, weil ich finde wir sind es dieser wundervollen Erde schuldig so weitgehend wie möglich Naturflächen zu erhalten, um unserem Ursprung nach noch einigermaßen artgerecht leben zu können: im EINKLANG mit ihr!

 

Dieses Vorhaben wird nicht genauer mit den betroffenen Bürgern hier besprochen und es heißt, die Planungsphase dauert an, genau deshalb ist es so wichtig diese Zeit JETZT zu nutzen um unsere letzten Grünstreifen zu retten: für uns, die Natur, die Tiere!

Danke jetzt schon für alle die sich hierfür einsetzen: es ist auch für euch ;-)