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Sicher durch Sprötze. Die Ampel muss zurück!

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https://m.youtube.com/watch?v=6_csxIYX20Q

Es geht um die Neugestaltung der Ortsdurchfahrt Sprötze. Es ist sehr zu begrüßen, dass die Niedersachsenstraße im Ortskern Sprötze ab sofort eine 30er Zone ist, in der nun rechts vor links gilt und verkehrsberuhigende Maßnahmen Einzug erhalten haben. Es bleibt aber unbestritten dabei, dass die Niedersachsenstraße weiterhin eine mehr als viel genutzte Hauptverkehrsstraße darstellt und die Anzahl der dort fahrenden Fahrzeuge schnell die Größenordnung von vor dem Umbau erreicht hat.

Laut verkehrstechnischer Untersuchung im Rahmen des Bebauungsplans Sprötze Ortsmitte, veröffentlicht am 10.Mai 2015, durchgeführt vom Ingenieursbüro Masuch + Olbrisch für die Feinkost Schreiber GmbH (einzusehen auf buchholz.de), weist die Straße eine durchschnittliche werktägliche Verkehrsbelastung von ca. 5.850 Kfz / Tag auf. In den maßgebenden Hauptverkehrszeiten am Morgen treten 509 Kfz / Stunde auf. Dies bedeutet einen Schnitt von 8,5 Kfz / Minute oder umgerechnet alle 7 Sekunden ein Kfz. Für Grundschüler auf dem Weg zur Grundschule Sprötze eine schwer einzuschätzende Lage, denn jeder, der aus Buchholz kommend zur B3 Richtung Soltau möchte, aus Sprötze zur B75 oder zur A1 in Rade oder wer nach Buchholz zur Arbeit fährt, nimmt diese Route.

Und damit kommen wir zum eigentlichen Problem: es gibt keine gesicherte Überquerungsmöglichkeit der Fahrbahn mehr! Die bislang vorhandene Ampel wurde abgebaut, da es laut StVO in 30er Zonen keine Fußgängersignalanlagen geben darf. Es wurde jahrelang darum gekämpft, diese Ampel zu installieren und nun ist sie Vergangenheit. Mittlerweile läuft der Verkehr unter Vollbetrieb und es ist zu Hauptverkehrszeiten nahezu unmöglich, die Straße gefahrlos zu überqueren.

Die Fahrzeuge sind größtenteils langsamer unterwegs, sie müssen jedoch nicht mehr anhalten, um Fußgänger queren zu lassen!

Schüler, die zur Grundschule Sprötze wollen. Kinder, die zum Schulzentrum Am Kattenberge unterwegs sind. Tagesmütter, die mit Kleinkindern durch den Ort spazieren gehen. Pendler, die morgens zum Sprötzer Bahnhof eilen. Ältere Einwohner, die mit Gehhilfen und Rollatoren zum neuen Edeka möchten. Wer hat denn an all diese Personen gedacht?

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Der neugestaltete Einkaufsbereich inklusive Verkehrsberuhigung ist sehr zu begrüßen, da er den Ort immens aufwertet. Aber ich erwarte, dass alles unternommen wird, um auch die Fußgänger sicher durch die neue Ortsmitte zu bekommen. Und das ist ohne eine Lichtzeichenanlage nicht gegeben. Muss denn immer erst etwas passieren, bevor größtmögliche Sicherheit Einzug erhält?

Daher lautet meine Forderung: Die Ampel muss zurück an die alte Stelle oder in die Nähe kurz vor Beginn der 30er-Zone!

Ich bitte Sie, als Sprötzer Einwohner, Buchholzer Bürger, als Pendler und Nutzer der Ortsdurchfahrt, als Eltern von Schulkindern, als Kunden im neuen Edeka-Markt, als Lehrer, dessen Schüler betroffen sind, als neugierige und interessierte Leser: unterstützen Sie diesen Aufruf mit Ihrer Stimme. Herzlichen Dank!



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