Shell & Nigeria: Das Öl, die Macht und der Tod „Profitgier raubt Heimat!“

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Pay Day Africa International klagt an und fordert Gerechtigkeit.

Mit Peter Emorinken Donatus als Vorsitz, ist es für die Organisation nicht nur eine Ehre Seite an Seite mit ihm weiterhin diese Kampagne aufrecht zu erhalten, die seit 30 Jahren gegen Shell läuft, sondern auch zu Ehren aller, die mit ihrem Leben dafür bezahlen mussten. Donatus hat mit seiner Expertise bereits seit vielen Jahren ein neues Bewusstsein in Bezug auf Ökozid geschaffen.

Einer der bekanntesten, aber nicht der einzige Kritiker, war Ken Saro-Wiwa Schriftsteller, Alternativer Trägers des Nobelpreises Umwelt Aktivist und Menschenrechtler, er wurde am 10. November 1995 hingerichtet. Die letzten Worte von Saro-Wiwa vor seiner Hinrichtung in seinem eigenen Land, waren: „Mein Herr, nimm meine Seele zu Dir, aber der Kampf geht weiter!“

Ökozid zerstört die Lebensgrundlagen der Menschen. Ebenso die rücksichtslose Ausbeutung der Natur. Wo viele nur eine Shell Tankstelle sehen, sieht Peter Emorinken-Donatus die Ursache für den Niedergang seiner Heimat.

Der Umwelt und Menschenrechtsaktivist musste aus Nigeria fliehen. Seine Geschichte erklärt, warum nicht nur Kriege und Konflikte, sondern auch die Gier der westlichen Wirtschaft nach Rohstoffen das Leben in den Herkunftsländern unmöglich machen.

Wer flieht, flüchtet vor einem Täter. Im Krieg ist das offensichtlich, Kriegsgeflüchtete können meist einen oder mehrere Aggressoren benennen, die ihnen das Leben in der Heimat unmöglich gemacht haben. Anders ist es bei sogenannten Wirtschaftsgeflüchteten, die nach hiesiger Gesetzeslage kein Recht auf Asyl haben: Ihr Problem ist eine gesichtslose Wirtschaft, ihr Leiden eine Nebenwirkung des globalen Marktes und deshalb scheinbar niemandes Schuld.

WIR KLAGEN AN UND FORDERN:

  • Einsatz der gleichen operativen Standards der Ölmultis im Westen und in ölreichen Regionen in Afrika
  • Sofortige und konsequente Sanierung der Umweltschäden
  • Ökozid zum Völkerrechtsverbrechen erklären, also als fünftes Verbrechen gegen den Frieden anerkennen – CEOs haftbar machen!
  • Genfer Flüchtlingskonventionen reformieren: Klima & Umweltflucht als Fluchtgrund
  • Angemessene Entschädigung für betroffene Personen und Regionen – jetzt!

Umweltschützer und Aktivisten die versuchen vor Ort dagegen anzukämpfen, werden hingerichtet oder verhaftet. Einer der bekanntesten unter ihnen ist, Ken Saro-Wiwa. Wir sprechen heute hier „nur“ von Nigeria!

Umweltexperten schätzen die Zahl der Ölunfälle seit 1958 auf mehrere Zehntausende, mit mehreren Milliarden Litern ausgelaufenes Rohöl - das einstige Naturparadies Nigerias wurde in eine Hölle auf Erden verwandelt.

Das Grundwasser ist so massiv verseucht, dass die konventionelle Wasserversorgung nicht mehr gewährleistet werden kann. Im Jahr 2011 stellte die WHO eine extrem hohe Konzentration von C02 und Benzol im Grundwasser fest, mehr als 900 Mal höher als die international erlaubten Grenzwerte, und 1.000 Mal mehr als die vom Staat selbst festgelegten Grenzwerte. Mehrere Millionen Tonnen CO2 werden jährlich durch das offene Abfackeln von Gas in die Atmosphäre freigesetzt, während die globale Erderwärmung den Menschen weltweit existentielle Sorgen bereitet. Ökozid ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit, wenngleich es derzeit noch nicht als Verstoß im römischen Statut aufgenommen wurde! Jährlich müssen Hunderte Menschen aus dieser Hölle fliehen, setzen Leben aufs Spiel dabei, zahlen Unmengen an Summen und werden dann als Wirtschaftsflüchtling reduziert.

Luftverschmutzung ist nicht nur lästig, sie ist auch gesundheitlich höchst gefährlich, wie ein Bericht der WHO darlegt. Demnach ist die Luftverschmutzung eine der Hauptursachen für Krebserkrankungen bzw. Krebstodesfälle weltweit.

Helfen Sie deshalb Peter Donatus und Pay Day Africa International die Kampagne zu unterstützen, die seit mehr als dreißig Jahren gegen Shell läuft.

Seine umfangreichen Studien und Kampagnen sind im Netz zu finden. Er klärt auf, hilft seinem Volk in Nigeria Gerechtigkeit zu erlangen, auch unter Einsatz seines eigenen Lebens.

Denn es ist die Zukunft unser aller Kinder die hier auf dem Spiel steht!