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Stoppen Sie die Ausschreibung von über 8000 aufdringlichen Werbeanlagen in Berlin!

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Frau Günther, stoppen Sie die Ausschreibung von über 8000 aufdringlichen Werbeanlagen in Berlin! 

Tagtäglich sehen wir uns alle mit zahlreichen Werbebotschaften konfrontiert. Schon beim ersten Schritt aus der Haustür werden wir ungefragt mit ihren Kaufaufforderungen, Halbwahrheiten und häufig geschmacklosen oder herabwürdigenden Werbebotschaften behelligt. Anders als bei Internet- oder Fernsehwerbung können wir uns dem im öffentlichen Raum kaum entziehen.

Ende 2018 laufen viele der Verträge für Werbeflächen auf öffentlichen Straßen und Plätzen aus. Doch statt diese Chance zu nutzen, um über ein alternatives Werbekonzept zu diskutieren, schrieb der damalige Senator für Stadtentwicklung Andreas Geisel (SPD) 2016 rund 8000 Werbeflächen ohne Debatte im Abgeordnetenhaus neu aus. Die Ausschreibung liegt nun in den Händen der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Senatorin Regine Günther kann den Prozess aussetzen und zeigen, dass ihr mehr als der letzten Senatsverwaltung am Wohle ihrer BürgerInnen liegt, als an Werbeeinnahmen.

Die französische Stadt Grenoble geht mit gutem Beispiel voran, dass es auch anders gehen kann. Mit dem Slogan „Bäume statt Werbetafeln“ ließ der Bürgermeister 2014 die Verträge für alleinstehende Werbeanlagen ersatzlos auslaufen.

Die Ausschreibung der Werbeflächen in Berlin zielt nicht auf die Reduzierung der uns umgebenden Werbeanlagen ab. Vielmehr werden die neuen Werbeanlagen schlicht digitaler Natur, also animiert und leuchtend, sein. Diese Form der Werbung leistet damit einen erheblichen Beitrag zur Lichtverschmutzung und wird noch sehr viel aufdringlicher sein, als die klassischen Werbetafeln.

Die Initiative Volksentscheid “Berlin Werbefrei” stellt dem Ausverkauf der Stadt ein Konzept für den verträglichen Umgang mit Werbeflächen im öffentlichen Raum entgegen. Das im “Gesetz zur Regulierung von Werbung in öffentlichen Einrichtungen und im öffentlichen Raum (AntiKommG)” vorgesehene generelle Außenwerbeverbot sieht nur noch wenige Ausnahmen vor: Veranstaltungswerbung und so genannte Werbung an der Stätte der Leistung. Mit der Wahl zum Europaparlament im Mai 2019 soll per Volksentscheid über das AntiKommG abgestimmt werden.

Statt Fakten für die nächsten fünfzehn Jahre zu schaffen, fordern wir die Berliner Senatorin für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz Regine Günther auf, die Ausschreibung solange zu stoppen, bis die BerlinerInnen über ein neues Werbekonzept entschieden haben.

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