Integration ja! Bitte auch in der Quedlinburger Straße 45!

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Liebe Anwohner der Mierendorff-Insel,

sehr geehrte Frau Lompscher, sehr geehrte Frau Breitenbach, sehr geehrter Herr Kollatz, sehr geehrter Herr Naumann und sehr geehrter Herr Schruoffeneger,

auf dem Grundstück Quedlinburger Str. 45 (Q 45) soll ein 8-stöckiger Plattenbau entstehen, in dem ausschließlich Flüchtlinge untergebracht werden! Durch so eine Baumaßnahme wird die Integration von Menschen bewusst verhindert!
Wir unterstützen ausdrücklich, dass im Bezirk Berlin Charlottenburg-Wilmersdorf Wohnungen für Flüchtlinge gebaut werden. Diese Menschen haben durch Krieg und Flucht alles verloren und wir müssen ihnen helfen, in unserem Land eine neue Heimat zu finden. Sie sollen aber mitten unter uns leben und so integriert werden.

Eine Integration findet aber nicht statt, wenn nahezu 600 Menschen, die zum Teil durch die Geschehnisse in ihrer alten Heimat traumatisiert sind, in einem riesigen Betonriegel, wie er auf dem Grundstück Q 45 entstehen soll, für mehrere Jahre kaserniert werden. Jedem vernünftig und realistisch denkenden Menschen ist klar, dass Integration und ein Zusammenleben nur stattfindet, wenn unsere Neubürger quasi Tür an Tür mit uns in einem menschenwürdigen und zeitgemäßen Wohngebäude leben, wenn sie Kontakte zu uns aufbauen können und wir zu ihnen. Daraus ergeben sich unsere Forderungen an die Politik:

1. Durchmischte Belegung der Q45 mit Flüchtlingen & Berlinern in Sozialwohnungen von Beginn an! Keine Massenunterkunft mit Mehrbettzimmern, sondern sofort echte Wohnungen, nicht erst nach 9 Jahren!

2. Gleichmäßige Verteilung von Flüchtlingen im öffentlich geförderten Wohnungsbau in ganz Charlottenburg-Wilmersdorf, anstatt einer konzentrierten Unterbringung auf der Mierendorff-Insel.

3. Reduktion der Gesamtbelegung auf 300 Personen (maximal die Hälfte Geflüchtete) u.a. auch durch Aufbrechen des starren, langen Gebäudekörpers an mindestens 2 Stellen für bessere Durchlüftung, Lichtverhältnisse & Schallverteilung.         

4. Sichere (zweite) Fluchtwege und Unterbringung der Müllcontainer im vorderen Innenbereich des Gebäudes.

5. Einhaltung der zulässigen Geschoss- und Geschossflächenzahl (GFZ) gemäß Bebauungsplanes.

6. Echte Bürgerbeteilung u.a. durch weitere, regelmäßige Bürgerversammlungen (mindestens halbjährlich) vor Baugenehmigungserteilung.

Bitte unterstützen Sie unsere Petition, wenn Sie daran interessiert sind, dass Integration gelingt und nachhaltige Stadtplanung für unsere gemeinsame Zukunft realisiert wird!

 

Vielen Dank

Ihre Bürgerinitiative Quedlinburger Straße 45

 

Sie können noch mehr über unser Anliegen auf unserer Website lesen und/oder per Email Kontakt zu uns aufnehmen.

Website: https://quedlinburger45.wordpress.com/

Email: integration.Q45@gmx.de

 

 



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