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Abschaffung der Staatsjagd

"Die Gemeinschaftsjagd wird zum Anlass genommen, Kontakte zwischen Wirtschaft und Politik zu schaffen und zu pflegen". Dieser Satz wurde als Senatsantwort auf eine Grünen Anfrage gestellt.

Im Jahre 2013 ist es keine Rechtfertigung solche hochherrschaftlichen Riten aus der Kaiserzeit als Anlass zu nennen um Kontakte zwischen Wirtschaft und Politik zu schaffen.

In Niedersachsen wurde die jährliche Staatsjagd bereits abgeschafft. Hamburg die Weltstadt mit Herz scheint hier ihr Herz nicht am rechten Fleck zu haben.

Erst am 5.11.2013 wurden zwei Jungen und ein Mann in Stephanskirchen bei der Jagd angeschossen.

Der Streß, den die Jagd für die Tiere bedeutet - Lärm, Angst, Verlust von Lebenspartnern, Verletzung durch Fallen und Kugeln - macht sie nicht nur scheu, sondern schränkt auch ihre Fähigkeit, sich adäquat zu ernähren, signifikant ein.

Nicht nur unter Alkoholeinfluß oder durch Unachtsamkeit werden darüber hinaus auch Hunde und Katzen erschossen - die Jägerschaft selbst wies vor einigen Jahren die Zahl der jährlich erlegten oder in Fallen gefangenen Hunde mit 65.000, die der Katzen mit sage und schreibe ca. 400.000 aus.

Die Staatsjagt hat im Jahre 2013 keinen Platz mehr als Ausrede für eine Kontaktknüpfung zwischen Wirtschaft und Politik. Hamburg hat bei Weitem andere attraktive Beschäftigungen zu bieten, bei denen Kontakte gepflegt werden können.

Bei einem geschätztem Gesamtwert in 2012 von 14 000 Euro ist es sehr fraglich ob die Staatsjagd wirklich nur zur Kontaktpflege dient.

Folgen Sie dem Beispiel von Niedersachen und schaffen Sie die Staatsjagd ab, veröffentlichen den Termin der angekündigten Jagd und nennen die Namen der Teilnehmer.

 

This petition was delivered to:
  • Revierförsterei Alt-Efrade
    Helmut Fuehrer
  • Senator für Wirtschaft Verkehr und Innovation
    Frank Horch


    Ira Kroll started this petition with a single signature, and now has 1,591 supporters. Start a petition today to change something you care about.