Freistellung von Eltern mit Doppelbelastung durch Corona-Maßnahmen

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Ich habe derzeit eine Doppelbelastung zu tragen. Arbeite Vollzeit und habe im Rahmen der Corona-Maßnahmen auch die schulische Unterweisung meiner Tochter umgebunden bekommen. Sie ist zwar schon 14, aber durch ihre Behinderung wie ein jüngeres Kind - etwa 2./3. Klasse Volksschule.
Wie mir geht es vielen Eltern, und teilweise schlimmer (etwa bei Kindergartenkindern).

Theoretisch gibt es Betreuung an den Schulen- diese aber explizit nur für Personen aus pflegenden Berufen. Zusätzlich wird in der Betreuung keinerlei Lehrstoff vermittelt - es ist eine reine Beaufsichtigung, von der sogar die Schule abrät.

Ich verlange, dass wir berufstätigen Eltern freigestellt werden. Kinder müssen in dieser Phase der Schulschließung über mehrere Wochen unterrichtet werden, und das geht nicht neben einem 40 Stunden-Job.
Wir brauchen eine Freistellung unter Entgeltfortzahlung. Finanziert durch den Staat und nicht durch den Dienstgeber - in Folge auch unabhängig von dessen Zustimmung. Traut Euch! Ich bin nicht gegen die Maßnahmen. Will nur sichtbar machen, dass die Belastung der Eltern an deren Grenzen geht. Müsste ich nicht arbeiten, hätte ich kein Problem.