Schule Wald - Unsere Schule soll fördern nicht nur fordern

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Schule Wald - Unsere Schule soll fördern nicht nur fordern!

Deshalb richten wir uns mit dieser Petition an alle verantwortlichen Bürgerinnen und

Bürger. Zu Handen der Lehrkörper und Schulpflege der Gemeinde Wald-Laupen,

die Bezirksschulpflege und an die kantonale Erziehungsdirektion, insbesondere an

die Erziehungsdirektorin Frau Dr. Silvia Steiner.

 

Unsere Petition zum Wohle aller Schüler-/Inen und für eine lebendige und

zukunftsweisende Schulbildung fordert:

  • Stopp der Angstkultur!
  • Den Schüler-/Innen muss ebenfalls Respekt entgegen gebracht werden!
  • Eine aktive Unterstützung der Kinder beim Wechsel von der Primar- zur Sekundarschule!
  • Burganizer muss ein Instrument der Zusammenarbeit und kein Machtinstrument sein!
  • Aktive Reflektion von Lerninhalten / zeitgemässer Unterricht!
  • Integrative Schulkultur statt einer Kultur der Ausgrenzung!
  • Schulleitung: Eine Kompetente Schulleitung als Medium zwischen Lehrer- und Elternschaft. Insebsondere soll diese Anstösse von Eltern ernst nehmen und diese für eine konstruktive Problemlösung und pädagogisch zeitgemässe Schule einsetzen!

 

Begründung der Petition:

Die Unterzeichnenden beklagen folgende Missstände an der Oberstufenschule Wald (ZH):

Angstkultur / Respektlosigkeit

  • Schüler-/Innen haben Angst von sich aus Unterstützung bei den Lehrpersonen einzuholen
  • Die Lehrpersonen fordern mehr Respekt für sich ein, als diese selber bereit sind vorzuleben
  • Die Eltern aktueller Schüler-/Innen wagen keine Anstösse der Verbesserung von Problemsituationen vorzunehmen, dies aus Angst vor negativen Konsequenzen für ihr Kind

Suboptimale Unterstützung beim Übertritt Primar- / Sekundarstufe

  • Die Haltung der Sekundarstufe entspricht nicht einem zeitgemässen Lernen; die Primarstufe fördert Eigenständigkeit, die Sekundarstufe entzieht diese unsere Kindern wieder

Burganizer – Klassenheft

  • Mittels Schulheft wird übermässiger Druck auf die Kinder und die Eltern ausgeübt. Der Stellenwert des Heftes steht in keinem Verhältnis zum Wert von Lerninhalten des Unterrichts; jede Kleinigkeit wird protokolliert und bietet der «Lehrerwillkür» damit zu viel Raum

Reflektion / veraltete Pädagogik

  • Unterrichtsformen sind teilweise aus dem letzten Jahrhundert; Lehrpersonen reflektieren Konfliktsituationen einseitig

Aussschlusskultur

  • Schwierige» Schüler-/Innen werden systematisch ausgeschlossen. Dies ist ein Nährboden für «Zukunfts-Verlierer»

Schulleitung

  • Die Schulleitung hat in der Vergangenheit Veränderungsanstösse von Seiten der Elternschaft mehrheitlich ignoriert. Wir stellen eine mangelhafte Personalführung fest. Insbesondere verhielt sich die Leitung bei Konfliktsitutationen Eltern – Lehrkörper – Schüler-/Innen sehr einseitig und keineswegs zusammenführend, eine konstruktive Problemlösung wurde somit oft verunmöglicht

Sozialarbeit

  • Die Schulsozialarbeit wird nur als administrativer Arm der Schule instrumentalisiert und wirkt so keineswegs gemäss ihrem Auftrag  als zusammenführendes Organ