Schluss mit Pestiziden und der Vergiftung von Schmetterlingen!

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Ich bin Dr. Robert Trusch, beschäftige mich seit über 40 Jahren mit Schmetterlingen und ich bin als Wissenschaftler im Naturkundemuseum Karlsruhe für die Schmetterlingssammlung mit mehr als zwei Millionen Exemplaren zuständig.

Leider stehen heutzutage schon ein Drittel aller Schmetterlingsarten Deutschlands auf der Roten Liste! Schuld daran sind die intensive Landwirtschaft, Überdüngung und Pestizide – vor allem Neonikotinoide, die unsere Schmetterlinge vergiften. Deshalb starte ich gemeinsam mit der Deutschen Umwelthilfe diese Petition. Wir fordern die Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner auf, endlich etwas gegen das Sterben der Schmetterlinge zu unternehmen. Bitte unterstützt diese Petition mit eurer Stimme! Und schreibt hier noch eure persönliche E-Mail an Julia Klöckner, um den Protest zu verstärken: www.duh.de/schmetterlinge-protest

Gerade Neonikotinoide sind besonders gefährlich für Schmetterlinge, aber auch für viele andere sensible Insekten und letztendlich auch für uns Menschen. Sie sind bis zu 7.000-mal giftiger als das längst verbotene Pestizid DDT. Das perfide: auch geringste Dosen machen Insekten krank und schädigen z.B. ihr Immunsystem. Das Gift der Neonikotinoide durchdringt die Pflanze bis in die Blüten und wirkt wie ein Nervengift. Und Neonikotinoide gelangen sogar in unsere Naturschutzgebiete jenseits der Felder!

Am 27.04.2018 haben die EU-Länder ein Teilverbot von Neonikotinoiden beschlossen. Das ist ein ganz wichtiger erster Schritt. Aber wir müssen dranbleiben, damit Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Bundesumweltministerin Svenja Schulze ihre Versprechen wirklich halten und jetzt nicht aufhören, sich für Schmetterlinge, Bienen und Co. stark zu machen!

Darum fordern wir weiterhin:

  1. Dass Neonikotinoide und gesundheitsschädliche Pflanzengifte wie Glyphosat EU-weit nicht mehr zugelassen werden. Für Deutschland brauchen wir ein Sofortverbot, denn trotz aller Ankündigungen eines Teilverbotes durch die EU ist ihr Einsatz bei uns kaum zurückgegangen!
  2. Dass die Bundesregierung ein umfassendes nationales Pestizidreduktions-Programm verabschiedet, damit die Agrarindustrie nicht einfach auf andere Insekten- oder Pflanzengifte ausweichen kann.
  3. Dass das Pestizid-Zulassungsverfahren reformiert wird: Hersteller sollen nachweisen müssen, wie ein Pestizid auf wildlebende Bestäuber-Insekten und auch auf die menschliche Gesundheit wirkt.

Bitte unterstützt unsere Forderungen mit eurer Stimme. Schreibt hier außerdem noch eure Protestmail an Julia Klöckner: www.duh.de/schmetterlinge-protest. Wir müssen die Bundesregierung jetzt unter Druck setzen und sie auffordern, sich ganz konkret für den Schutz der Schmetterlinge einzusetzen: Damit wir auch in Zukunft noch die Gaukler der Lüfte in unserem Garten oder auf Waldwiesen bestaunen können. Ganz herzlichen Dank!

Euer Dr. Robert Trusch und die Deutsche Umwelthilfe

 

PS:

Als gemeinnütziger Verein ist die Deutsche Umwelthilfe e.V. auf Spendengelder angewiesen, um wirksam gegen Pestizide und für den Schutz der Schmetterlinge eintreten zu können. Über eure Unterstützung als Schmetterlings-Pate würde sie sich sehr freuen: www.duh.de/schmetterlinge



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