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Stoppen Sie den Einsatz von Kinderarbeitern

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Kürzlich wurden in einer Fabrik in China (HEG, Huizhou) ein 14 Jahre altes Mädchen sowie sechs weitere Kinder unter 16 entdeckt, die dort unter unzumutbaren Bedingungen in der Produktion arbeiteten. Das Unternehmen ist ein Zulieferer von Samsung.

11 Studen am Tag, an bis zu 28 Tagen im Monat produzieren die Kinder Handys, DVD-Player, Stereoanlagen und Mp3-Player für Samsung. Das sind die gleichen Arbeitszeiten, die für erwachsene Arbeiter gelten, allerdings erhalten die Kinder nur 70% der üblichen Bezahlung.

Petition in English

Mein Name ist Qiang Li von China Labor Watch (CLW). Als die Recherchearbeiten in unserem aktuellen Bericht aufdeckten, dass Minderjährige in einer Fabrik für Samsung arbeiten, wollte ich mich selbst aktiv für diese Kinder einsetzen.

Der Einsatz von Kinderarbeitern in der Fabrik verstößt klar gegen chinesisches Arbeitsrecht. Während die genaue Anzahl von Kinderarbeitern in der gesamten Fabrik noch unklar ist, gehen unsere Beobachter davon aus, dass dort zwischen 50 und 100 Minderjährige arbeiten.

Wu Xiaofang (Pseudonym, dass ein junges Mädchen u.a. auch in gefälschten Ausweispapieren verwendete, um in der Fabrik arbeiten zu dürfen) ist erst 14 Jahre alt. Sie erzählte Mitarbeitern von CLW, dass man ihr eine Behandlung im Krankenhaus verweigert habe, nachdem sie in der Fabrik eine Treppe herabstürzte. Das Management der Fabrik lehnte zudem einen Antrag auf Krankengeld ab und strich ihr den Arbeitslohn für sechs Tage. Ähnliche Vorfälle ereigneten sich zwei Monate später, bis man sie im Juli schließlich ohne Entschädigung entließ.

Nachdem wir die Juli-Gehaltsabrechung von Xiaofang analysierten, stellten wir fest, dass ihre Überstunden in diesem Monat zwischen 70 und 84 Stunden lagen. Xiaofang arbeitete im Juli insgesamt 11 Nachtschichten. Jede Schicht beginnt abends um 20 Uhr und endete am nächsten Morgen um 8 Uhr. Bis heute hat sie den vollständigen Lohn für ihre Arbeit nicht erhalten.

Unterstützen Sie mich bei meinem Aufruf an Samsung, die Kinderarbeit bei ihrem chinesischen Zulieferer zu stoppen. Xiaofang und ihre jungen Kollegen müssen für die bereits geleistete Arbeit anständig entlohnt werden und die Kinder müssen die Möglichkeit haben, wieder zur Schule zu gehen. Außerdem fordern wir Samsung auf, eine unabhängige Telefonhotline einzurichten, um Arbeitnehmern die Meldung solcher Vorfälle und unzumutbare Arbeitszustände im Allgemeinen zu ermöglichen.

Vielen Dank, Qiang Li


Letter to
Samsung Electronics GmbH Deutschland Samsung
ich bin sehr enttäuscht, dass einer Ihrer Zulieferer (HEG) in China Kinderarbeiter beschäftigt.

China Labor Watch (CLW) berichtet, dass ein 14-jähriges Mädchen, zusammen mit sechs anderen Kinderarbeitern unter 16 Jahren, in einem Werk in China (HEG, Huizhou) entdeckt wurde. Die Arbeitsbedingungen sind unzumutbar: 11 Studen am Tag, an bis zu 28 Tagen im Monat produzieren die Kinder Handys, DVD-Player, Stereoanlagen und Mp3-Player für Samsung. Das sind die gleichen Arbeitszeiten, die für erwachsene Arbeiter gelten, allerdings erhalten die Kinder nur 70% der Bezahlung.

Die genaue Anzahl von Kinderarbeitern in der Fabrik ist noch unklar, da Beobachter von CLW nur eingeschränkten Kontakt mit Angestellten in anderen Abteilungen hatten. Sicher ist: Das Unternehmen hat ganz klar gegen chinesisches Arbeitsrecht verstoßen.

Der Bericht von China Labor Watch zeigt, dass eine ehemalige Arbeiterin, Wu Xiaofang (Pseudonym, dass ein junges Mädchen u.a. auch in gefälschten Ausweispapieren verwendete, um in der Fabrik arbeiten zu dürfen), erst 14 Jahre alt war, als sie bei HEG arbeitete. Verantwortliche in der Fabrik verweigerten ihr nach einem Sturz den Krankenhausaufenthalt, lehnten die Zahlung von Krankengeld ab und strichen ihren Arbeitslohn für sechs Tage. Ähnliche Vorfälle ereigneten sich zwei Monate später, bis man sie im Juli schließlich ohne Entschädigung entließ. Bis heute hat sie den vollständigen Lohn für ihre Arbeit nicht erhalten.

Diese Situation ist nicht hinnehmbar.

Ich unterstütze den Aufruf von China Labor Watch an Ihr Unternehmen, sicherzustellen, dass keine minderjährigen Kinder bei Ihren Zulieferern arbeiten, dass man die Kinder für ihre bisherige Arbeit entschädigt und ihnen die Möglichkeit gibt, wieder zur Schule zu gehen.

Außerdem fordern wir Sie auf, eine unabhängige Telefonhotline einzurichten, um Arbeitnehmern die Meldung solcher Vorfälle und unzumutbarer Arbeitszustände im Allgemeinen zu ermöglichen und dadurch in Zukunft zu vermeiden.