Herr Hubertus Heil (SPD) nehmen Sie die Rentenkürzungen für Zeitungsausträger zurück!

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Herr Hubertus Heil (SPD) nehmen Sie die geplanten Rentenkürzungen für Zeitungsausträger wieder zurück!

Mit Entsetzen habe ich die Nachricht gehört, dass den Zeitungsausträgern die Rentenzahlungen durch die Arbeitgeber von 15 % auf 5 % gekürzt werden sollen, so der Plan, der im Koalitionsvertrag festgehalten wurde. Bisher noch keine Meldung, dass dieser unmenschliche Plan wieder zurück genommen wird!

Mein Name ist Carola. Ich arbeite nicht in dieser Branche, aber ich weiß durch meinen Freund, was es heißt, unter solch unwürdigen Bedingungen zu arbeiten.

Mein Freund hat als Postzusteller bzw. Zeitungsausträger gearbeitet. Jetzt lebt er nicht mehr. Er ist 57-jährig verstorben. Mein Freund hat als Schwerbehinderter diesen Job ausgeübt, der schwer, schlecht bezahlt und menschenunwürdig war.

Die Arbeitsbedingungen, so beispielsweise Nachtarbeit (keine Nachtzuschläge), oft zerrissene Arbeitszeiten, tagsüber die Briefpost austragen und nochmals nachts aufstehen und die Zeitungen inkl. Werbung verteilen. Mein Freund war verpflichtet, mit seinem eigenen Auto zu fahren, und dies für Minilöhne!!!

Die Werbung musste er so ganz nebenbei in seiner Freizeit in die Zeitungen einsortieren – übrigens UNBEZAHLT! Auch das Einsortieren der Post für Kunden – UNBEZAHLT!!

Diese Stelle war eine von vielen, die von der Arbeitsagentur (Jobcenter) noch gefördert wurde und weiter gefördert werden!!

Womit sich wieder zeigt, Hauptsache die Menschen werden in schlecht bezahlte Jobs gedrängt, und die Arbeitslosenquote wird gesenkt. Menschenunwürdig – ganz egal – Hauptsache die Quote stimmt.

Aber: jede Arbeit ist wichtig! und sollte auch so gewürdigt werden, unter anderem mit einem anständigen Lohn, von dem man auch leben kann, und  aus der Armutsfalle HARTZ IV herauskommt.

Da mein Freund nicht mehr lebt, möchte ich in seinem Namen die Stimme für ihn erheben.

Herr Heil, entziehen Sie sich als Arbeitsminister nicht weiter Ihrer Verantwortung!!

https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2018/koalitionsvertrag-eine-schaebige-rentenkuerzung/

Sorgen Sie dafür, dass das geplante Vorhaben zurück genommen wird. Sorgen Sie dafür, dass die Rentenzahlungen durch die Arbeitgeber NICHT von 15 % auf 5 % gekürzt werden und dass für die eh schlecht bezahlten Zeitungsausträger die ihnen zustehenden Rentenbeiträge von den Arbeitgebern eingezahlt werden!!!

https://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2018/Koalitionsvertrag-Rentenkuerzung-fuer-Zeitungszusteller,zusteller124.html

Ziehen Sie ihr Geschenk an die Verlage wieder zurück!!

Die Zeitungsmafia (Mathias Döpfner, Vorstandsvorsitzender der Axel Springer SE und Präsident des Bundesverbands Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) forderte, dass die Zeitungszustellung durch geeignete Maßnahmen für die Verlage finanzierbar bleiben müsse.

Diese Forderung richtet wieder einmal sich gegen die Schwächsten der Gesellschaft, um die „Bezahlung der Löhne für die Zeitungsausträger“ zu drücken, da die Löhne angeblich sonst nicht bezahlbar sind.

Es ist ein Hohn. Wenn diese Forderung durchgeht, wird weiter an der Schraube der Ungerechtigkeit gedreht und es wird alles dafür getan, die Ausbeutung der Menschen gezielt voran zu treiben.

 Es ist traurig, in einem Staat zu leben, in dem die Arbeitnehmer so schamlos ausbeutet werden.

In diesem Land, in dem wir nicht gut und auch nicht gerne leben, Frau Bundeskanzlerin.

Frau Merkel schon, weil sie ja nicht von solch einer schlecht bezahlten Arbeit leben muss.

Hier ist man nur Maschine und kein Mensch, zumindest wird man nicht als Mensch behandelt.

Dieser Staat, der auf Kosten der kleinen Leute lebt und in dem die Politiker sich ihrer Verantwortung entziehen bzw. sich im Glanz ihrer Macht und ihren so super tollen Ideen sonnen und für den kleinen Bürger nichts, aber auch gar nichts übrig haben weitet immer mehr die soziale Ungerechtigkeit aus.

Es wird nur an die Lobbyisten gedacht, die zu gerne und immer an erster Stelle bedient werden.

Mein Fazit:

Es muss doch möglich sein, unter menschenwürdigen Arbeitsbedingungen zu arbeiten und die Menschen nicht nur auszubeuten, weil nur noch die Rendite zählt.

Ich fordere hiermit im Namen aller Zeitungsausträger die Politik auf, die geplanten Kürzungen der Beitragszahlungen für Zeitungsausträger sofort zurückzunehmen und den Rentenbeitrag zu zahlen, der den Beschäftigten zusteht.

Danke dafür, dass ihr mit eurer Unterschrift diese Petition unterstützt.  
 
 

  
 
 



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