Ein Hundeauslaufplatz in Pankow ist dringend notwendig

Ein Hundeauslaufplatz in Pankow ist dringend notwendig

0 haben unterschrieben. Nächstes Ziel: 500.
Bei 500 Unterschriften wird die Petition mit höherer Wahrscheinlichkeit in den Empfehlungen gelistet!
Franziska R. hat diese Petition an Sören Benn (Bezirksbürgermeister Pankow) und gestartet.

Wir HundehalterInnen aus Pankow möchten hiermit auf den Mangel von Hundeauslaufflächen in Bezirk Pankow aufmerksam machen.

Ende September 2020 waren laut Artikel der Berliner Morgenpost: (https://www.morgenpost.de/berlin/article231814311/Hunde-Berlin-Corona-Hundesteuer-Bezirke.html6253 mehr Hunde im Vergleich zum Vorjahr registriert - die Tendenz ist steigend.

Im September 2020 waren in Berlin insgesamt 115.000 Hunde registriert, für die wir Hundebesitzer mehr als 12 Mio € Hundesteuer pro Jahr zahlen - ein Hund kostet 120€ pro Jahr. Was passiert mit dem Geld?

In Pankow gibt es zwei Hundeauslaufplätze: einen überfüllten Hundeplatz im Mauerpark im Prenzlauer Berg, dessen Zaun einige Löcher aufweist, und das Hundeauslaufgebiet Arkenberge, das ausschließlich mit dem Auto zu erreichen ist - und auch bald geschlossen werden soll. Dabei haben wir hier in Pankow viele Grünflächen und ausreichend Platz für einen ausgewiesenen Hundeplatz.

Unsere Bitte

Wir bitten um einen ausgewiesenen und abgegrenzten Hundeplatz in einem der vielen Parks und Grünflächen in Pankow (z.B. Schlosspark, Schönholzer Heide, Bürgerpark) damit unsere Hunde ohne Leinenzwang spielen und ein gesundes Sozialverhalten entwickeln können. Es ist selbstverständlich, dass für die Hunde gehaftet wird, die Hunde auch dort andere Menschen und Tiere nicht belästigen oder gefährden. Auch auf den Hundefreilaufflächen werden wir HundehalterInnen  den Kot unserer Tiere aus Hygienegründen - wie überall in öffentlichen Grünanlagen - unverzüglich beseitigen.

Unsere Begründung

Das Bedürfnis nach sozialer Nähe ist bei den Menschen in der Krisenzeit enorm gestiegen. Kein Wunder, dass immer mehr BürgerInnen Hunde adoptieren. Dennoch sind die Angebote von den Bezirken, was Hundeauslauf oder Hundebegegnungsmöglichkeiten angeht nicht größer geworden.

Im Gegenteil: die Hundeschulen sind wegen der Pandemie geschlossen, immer mehr Menschen drängen sich in die Parks, da es sonst keine weiteren Beschäftigungsalternativen gibt. Unerfahrene Hundehalter haben nicht die Möglichkeit, die Erziehungsmaßnahmen für einen sozial kompatiblen und sich somit  in das Gefüge der Stadt eingliedernden Hund zu erlernen. Die Hunde, die immer nur an der Leine sein müssen, lernen nicht, wie sie sich mit anderen Hunden zu verhalten haben. Nur in der leinenlosen Auseinandersetzung können sie die gesunde Sozialisation lernen, die für einen Hund wichtig ist. (https://www.br.de/nachrichten/bayern/problem-hund-durch-corona-fraenkische-tierheime-schlagen-alarm,SPrZjo3

Dafür ist es wichtig, dass Hunde in ihrer unmittelbaren Wohnumgebung einen geregelten Hundeauslauf haben, wo sie sich begegnen können und soziale Kontakte knüpfen können. Es ist an der Lebensrealität vorbei gedacht, wenn man von den Hundehaltern verlangt, mehr als 10 km zum Mauerpark zu fahren, um den Hund frei laufen lassen zu lassen. Zum Auslaufgebiet in Arkenberge, das ohnehin in den nächsten Jahren schließen soll, gibt es nicht mal eine Verbindung mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Für BürgerInnen ohne Auto ist das Gebiet nicht erreichbar.

Ein weiteres Problem stellen die zunehmende Anzahl an ausgelegten Giftködern dar. Es wird immer gefährlicher mit einem Hund spazieren zu gehen, denn selbst in ausgewiesenen Hundeauslaufgebieten wie Arkenberge, auf der Straße und in Parks werden immer wieder Giftköder oder in Salami verpackte Rasierklingen gefunden. Es fehlt ein sicherer Ort, wo Hunde ausgelassen spielen können ohne überall Gefahr zu wittern.

Wir haben Glück, dass uns BürgerInnen in Pankow so viele (Grün-)Flächen zur Verfügung stehen. Viele davon sind fast ungenutzt (z.B. Schönholzer Heide, kleine Wiese im Schlosspark an der Panke usw.) und wären ein perfekter Ort für einen lokalen Hundeplatz. Bitte unterstützen Sie uns einen Ort der (Hunde-)Begegnung zu schaffen und BürgerInnen zu entlasten. 

Vielen Dank für Ihre Unterstützung - ich hoffe wir Hundebesitzer können gemeinsam etwas erreichen,

Franziska R. aus Berlin

0 haben unterschrieben. Nächstes Ziel: 500.
Bei 500 Unterschriften wird die Petition mit höherer Wahrscheinlichkeit in den Empfehlungen gelistet!