Schutz für Kinder, ErzieherInnen und LehrerInnen

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Im privaten Bereich ist es möglich, sich bestmöglich gegen eine Infektion mit Covid-19 zu schützen, gleichzeitig ist dieser Schutz auch durch die derzeitige Ausgangsbeschränkung bundesweit festgelegt worden.

Das ist gut und richtig! Ebenso gut und richtig ist es, dass Menschen, die zur Aufrechterhaltung der Infrastruktur eingesetzt werden müssen, bestmöglich unterstützt werden. Dadurch entstehen Betreuungsengpässe bei Eltern, die derzeit auf ihren Arbeitsstellen unabkömmlich sind. Diese werden durch KiTa, Schule und im offenem Ganztag aufgefangen- sogar am Wochenende. Leider wird die Frage nach dem Schutz dieser Kinder, Erzieher und Lehrer nicht ausreichend beantwortet und in Folge auch nicht umgesetzt. Die Kräfte in dem Bereich bekommen Antworten wie: "das ist dann eine schwierige Situation", "es gibt derzeit keine ausreichenden Hinweise, dass eine Maske wirksam ist" und schlicht "es gibt derzeit gar keine Masken mehr". Die Wirksamkeit von Masken kann jedoch dazu beitragen, die bestehenden Risiken zu minimieren.

Dies ist eine unsichere und beängstigende Situation, zumal niemand von uns allen bislang damit konfrontiert wurde. Krisenmanagement gehört in den oben angeführten Berufsgruppen dazu, aber niemand von uns kennt seinen eigenen Krankheitsverlauf- und das verursacht Angst, die nicht gezeigt werden darf.

Der Verlauf einer Infektion kann unsichtbar verlaufen, die Ansteckungsgefahr ist aber dennoch vorhanden, insbesondere bei Kindern. Umgekehrt können ErzieherInnen und LehrerInnen unbemerkt Kinder und diese dann wiederum ihre Eltern infizieren.

Die Frage nach dem Schutz aller Kinder, Lehrer, Erzieher und weiterer in diesem Bereich tätigen Menschen muss im Sinne unserer Gesunderhaltung dringend beantwortet werden. Kinder spielen, müssen getröstet werden, können sich verletzen, müssen gewickelt werden, können nicht immer "in die Armbeuge nießen" und streiten auch mal- sie brauchen einfach Nähe. Da kann kein Sicherheitsabstand greifen- nicht untereinander und nicht miteinander.

Erforderliche Materialien müssen schnellstmöglich zur Verfügung gestellt werden um die Infrastruktur (allen voran natürlich Krankenhaus und Pflege!) aufrecht erhalten zu können. Schutz darf nicht nur versprochen werden, er muss dringend beschafft werden! Niemand von uns weiß, wie groß die Bedarfe in den kommenden Wochen noch werden und es kann nicht sein, dass eine Infektion billigend in Kauf genommen wird, weil es "Engpässe in der Versorgung gibt".

Wir wollen niemandem etwas wegnehmen, aber auch wir leisten einen sehr wichtigen Beitrag, daher möchten wir bestmöglich geschützt werden, sobald es erforderlich ist! Vielen Dank!