Petition update

"ungewöhnlich scharf"

Initiative PRO-Elisabethmarkt

Dec 11, 2016 — Liebe Unterstützer/-innen des Elisabethmarktes,

am 08.12.2016 berichtete die SZ über eine Anfrage im Bezirksausschuß Schwabing West zum Thema "Abriss des Elisabethmarktes" unter dem Titel "ungewöhnlich scharf". Der Bezirksausschuss bezeichnet diese Anfrage als "Frechheit" und lehnt sie einstimmig ab!

Urteilen Sie selbst! Empfinden Sie diese Anfrage auch als "Frechheit"?

Die Anfrage/der Antrag lautete:
"...........
Ich stelle den Antrag, daß offengelegt wird,

a)
in welcher Form und zu welchem Zeitpunkt der Bezirksausschuß 4 die Argumente der Markthallen für den Abriß des Elisabethmarktes auf den Prüfstand gestellt hat und falls ja, welche alternativen Experten, abgesehen vom Planungsbüro Bogevisch, hierzu befragt worden sind?

b)
ob die Argumente der Markthallen bzgl. des Elisabethmarkts nach den Ereignissen am Wiener Platz im Juni 2016 durch den Bezirksausschuß 4 erneut einer Überprüfung unterzogen wurden und wenn ja, durch welche Experten?

c)
inwieweit der Bezirksausschuß 4 Kenntnis davon hat, ob der Lebensmittelüberwachung jemals Pläne vorgelegt wurden, die eine Begutachtung der Situation am Elisabethplatz bei Sanierung im Bestand zum Inhalt hatten. ..."

Wir sind perplex! Ist es denn wirklich eine "Frechheit" zu fragen, ob

a)
auch noch ein anderer Experte die Argumente der Markthallen überprüft hat, als nur das Architekturbüro, welches die Markthallen mit der Abrissplanung beauftragt haben?

b)
ob der BA 4 diese Argumente - nach den Erfahrungen am Markt am Wiener Platz im Juni 2016 - erneut auch für den Elisabethmarkt überprüft hat, als sie sich dort ganz offensichlich als falsch erwiesen hatten?

c)
der Bezirksausschuß 4 Kenntnis davon hat, ob der Lebensmittel-überwachung jemals Pläne vorgelegt wurden, die eine Begutachtung der Situation am Elisabethplatz bei Sanierung im Bestand zum Inhalt hatten. Die wurden der Lebensmittelüberwachung am Markt am Wiener Platz nämlich auch nicht vorgelegt und der Neubau eines Marktes erfordert wesentlich höhere Hygiene-Anforderungen als die Sanierung im Bestand.

Der BA-Vorsitzende Dr. Walter Klein (SPD) erklärt in dem SZ-Artikel: " ..... die Situation am Wiener Platz und am Elisabethmarkt und das ist das Entscheidende, ist nicht vergleichbar. Es gelten ganz andere Richtlinien. ... Da können Sie ein Gläschen Wein trinken und etwas essen, eine Präsentation von frischen Waren findet dort aber kaum statt."

Hat denn Herr Dr. Klein die Tatsache berücksichtigt,
a)
daß ein Fischstand, wo man sowohl essen wie auch frisch geschlachteten Fisch einkaufen kann, den Markt am Wiener Platz dominiert ?? Sind da möglicherweise nicht die allerhöchsten Hygienestandards anzuwenden?

b)
daß auch am Markt am Wiener Platz von den Markthallen bis zum "letzten Atemzug" behauptet wurde, daß der Abriss der Marktstände unabwendbar sei? Erst als Experten, die nicht dem Architekturbüro Bogevisch zuzurechnen waren, ihre Aussagen gemacht hatten, wurden die Abrisspläne abgesagt. Warum empfinden also Herr Dr. Klein und seine Bezirksausschussmitglieder obige Nachfrage als "Frechheit"? Könnte es denn nicht sein, daß die "ganz anderen Richtlinien", die er anführt, sich auch als falsch erweisen? Warum zieht man nicht eine Überprüfung durch unabhängige Dritte in Betracht, so wie es der Bezirksausschuss 5 (Haidhausen) gemacht hat?

c)
dass zwar einige Händler und der BA Schwabing West den Abriss des Marktes befürworten, dass andere Händler aber lieber eine Sanierung im Bestand sähen und überdies 21.000 Münchner Bürger mit ihrer Petitionsunterschrift dagegenhalten und fordern, dass der Elisabethmarkt im Bestand erhalten werden soll?


Fazit:
Nach unserer Meinung könnte die Frage a) mit wenigen Sätzen, die Frage b) und c) mit einem einfachen ja oder nein den Bürgern beantwortet werden! Der Bezirksausschuß lehnt das ab!

Können Sie sich darauf einen Reim machen? Wir meinen: keine Antwort ist auch eine Antwort.

Herzliche Grüße
von ihrem
"Pro-Elisabethmarkt-Team"


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