Rettet die Volkschule des Kantons Berns


Rettet die Volkschule des Kantons Berns
Das Problem
Forderungen der Lehrpersonen und Schulleitungen des Kantons Berns an die Politik!
(Es geht um die Stossrichtung! Man und Frau muss nicht alle Punkte oder alle vorgeschlagenen Werte gut heissen, um die Petition zu unterstützten.)
Situationsbeschrieb
Die Situation an den Berner Volkssuchulen (wohl gesamtschweizerisch) ist verheerend. Die Belastungen der Lehrpersonen, insbesondere der Klassenlehrpersonen nehmen durch den Gesellschaftswandel, den völlig überladenen Lehrplan 21, die Integration nicht integrierbarer Kinder und die immer steigenden administrativen Aufgaben stetig zu. Viele Lehrpersonen vermögen es nicht mehr, ein Vollpensum von 28L (=100%) zu bewältigen. Immer öfters müssen Lektionen oder gar Klassenlehrämter durch Quereinsteigende abgedeckt werden, welche nicht nur über keine pädagogische Ausbildung verfügen, sondern teilweise wegen drohendem Burnout nach einigen Monaten wieder kündigen müssen.
Bei Krankheitsausfällen von Lehrpersonen (die auch mehrere Monate dauern können), ist die Schulleitung stark belastet, die Lücken zu stopfen. Auch das Sekretariat muss andauernd viele verschiedene Vertretungen an die Lohnadministration melden, was grossen zeitlichen Aufwand bedeutet. Auch das vorhandene Kollegium übernimmt immer mehr Aufgaben als «Götti und Gotte», welche ausser bei Neulingen, nicht vergütet werden. Stellvertretungen von mehreren Wochen oder Monaten (Burnout, langmonatige Krankheiten, etc.) können Mittlerweilen immer weniger durch nur eine Stellvertrer*in abgedeckt werden, sondern die Schulleitung muss teilweise täglich andere Personen organisieren. Der Aufwand ist immens und die Qualität leidet.
Es sind kantonal zu wenige Plätze an Sonderschulen und in Schulheimen verfügbar. Dasselbe gilt auch für psychologisch und psychiatrisch betreute Plätze für unsere Kinder. Kinder, welche Regelklassen zum Explodieren bringen, finden keinen Platz an adäquaten Orten und werden – damit die Klasse einmal durchatmen kann – mit einem Unterrichtsausschluss bis zu zwölf Wochen belegt, ohne dass das Problem gelöst wird, denn sie treten danach wieder in ihre Klasse ein.
Die Probleme sind vielfältig und immens und können von den Lehrpersonen, Schulleitungen und Schulsozialarbeitenden nicht gelöst werden. Die Zusammenarbeit mit kantonalen Stellen ist nicht immer befriedigend, da auch diese total überlastet sind.
Das System Volksschule ist überlastet, am Anschlag und dem Zusammenbruch nahe.
Wir sind nicht mehr bereit, die Versäumnisse der Politik auf dem Buckel unserer Gesundheit auszubaden! Der Job als Lehrperson und Schulleitung ist einer der Bournout gefährdensten Jobs überhaupt.
Die Herausforderungen des Schulalltag wird für Lehrpersonen, Schulleitungen, Schulsekretariate, Schulsozialarbeitende und zugewandte Fachstellen immer wie grösser. Gründe davon sind unter anderem:
· Sehr heterogene Klassen (Fremdsprachigkeit, Kinder im Sonderschulstatus, Diagnosen wie Lernschwächen – ADS und ADHS – Diskalkulie – und psychische Probleme)
· Vor allem in städtischen Gemeinden leben immer mehr Kinder in schwierigen Familienverhältnissen. Die Fremdsprachigkeit der Eltern bringt zusätzliche Schwierigkeiten.
· Die Zusammenarbeit mit Fachstellen für Kinder mit Schwierigkeiten, problematischen Verhalten und Diagnosen nehmen zu. Klassenlehrpersonen und Speziallehrpersonen benötigen viel Zeit für das Ausfüllen von Berichten, Anträgen, Anmeldungen, Sitzungen und Gespräche.
· Teils zu grosse Klassen
· Der Administrative Aufwand wird immer grösser (für alle Lehrpersonen, besonders für Klassenlehrpersonen und Schulleitungen)
· Lehrermangel: Ende Oktober 2023 sind im Kanton Bern noch immer über 200 Stellen für Lehrpersonen der Volksschule ausgeschrieben.
· Auf Kantonsebene werden die Probleme den Gemeinden delegiert. Der Lehrermangel bewirkt, dass Schulleitungen extrem viel Zeit investieren, um offene Stellen, sowie Stellvertretungen für kurze und lange Krankheiten der Lehrpersonen zu besetzten.
Fazit:
Das System Schule steht kurz vor dem Kollabieren. Burn-Outs und Kündigungen sind die Folge. Somit fehlt wieder erfahrenes Personal. Sogenannte kreative Lösungen (nimm doch einen Bäcker oder eine Bäckerin fürs WAH, eine*n Studiernde*n für Math, eine*n Zweisprachler*in fürs Franz «verhebd» einfach nicht!). Wir brauchen ausgebildete und engagierte PROFIS, die mehr als nur ihre Lektionen absitzen und ein bisschen «mithelfen». Wir brauchen vor allem Klassenlehrpersonen, die ihren Klassen in allen Belangen gerecht werden! Um zu verhindern, dass immer mehr Lehrpersonen ihrem Job den Rücken drehen, fordern wir schnelle und grosse Anpassungen!
Wir fordern deshalb von Politik, Behörden und Entscheidungsträgern:
a) Die Anstellungsprozente für Klassenlehrpersonen müssen massiv erhöht werden, sonst laufen auch die engagierten Leute davon (auf 10%).
b) Die Schulleitungsprozente müssen massiv erhöht werden, damit vermehrt zwei Co-Schulleitungen eine Schule stemmen können (mindestens+ 50 % gegenüber dem heutigen Berechnungsschlüssel, also 90% - statt 60%, 180 % statt 120% etc.)
c) Der Schuladministrationspool (besondere Aufgaben für Lehrpersonen) muss auf 60% der NEUEN Schulleitungsprozente angehoben werden.
d) Die maximalen Klassengrössen (Richtlinien für Schülerzahlen) müssen kleiner werden. In Realklassen sollen Schüler*innen mit Diagnosen und Kinder mit einem Status der besonderen Volksschule einen höheren Betreuungsschlüssel erhalten (an Tagesschulen gilt der Faktor 3.3, also 3 Kinder pro Betreuungsperson).
e) Die geforderten kantonalen Klassendurchschnitte (Anzahl Schüler pro Klasse einer Gemeinde) soll reduziert werden (zurzeit wird an Oberstufen auf einen Schnitt von 21 S gepocht, was z.B 24 Sekschüler*innen und 18 Realschüler*innen entspricht, was bei der grossen Heterogenität schlicht zu hoch ist).
f) Die kantonalen Klassendurchschnitte werden auf 20 Schüler*innen begrenzt. 16 für Realklassen, 24 für Sekundarklassen. Bei 17 Schüler*innen (Real) oder 25 Schüler*innen (Sek) oder mehr müssen mindestens die Fächer Deutsch, Französisch, Mathematik abteilungsweise gehalten werden können. Bei 18 Schüler*innen (Real) und 26 Schüler*innen (Sek) muss eine zusätzliche Klasse eröffnet werden (also die Klasse geteilt werden).
g) Es muss mehr Schulraum zur Verfügung gestellt werden, welcher den kantonalen Anforderungen entsprechen (Raumgrösse für eine Klasse). Fachräume, Gruppenräume und Erholungsräume (für Kinder und Lehrpersonen) müssen gefördert werden.
h) Die Schulsozialarbeit muss ausgeweitet werden. Die Empfehlungen des SSAV (Schulsozialarbeiterverband) bezüglich Anstellungsprozente pro Anzahl Schüler müssen eingehalten werden. Auf Grunde des Sozialindexes der Gemeinden sollen die Anstellungsprozente zusätzlich erhöht werden. Der Kanton soll keine Empfehlungen aussprechen, sondern die Schulsozialarbeit für Gemeinden verpflichtend machen und die Anstellungsprozente einfordern (max. 300 Schüler*innen pro 80% Stellenprozente).
i) Die Schulleitungen sollen durch Schulsekretariate besser von administrativen Arbeiten entlastet werden, um sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren zu können. Der Wert der Anstellungsprozente soll auf 40 -50% der erhöhten Anstellungsprozente der Schulleitungen festgelegt werden. Der Kanton soll keine Empfehlungen aussprechen, sondern die Anstellungsprozente der Schulsekretariate für Gemeinden verpflichtend machen.
j) Die Stellen der Schulinspektorate müssen deutlich ausgebaut werden.
k) Die Pädagogische Hochschule (PH) wird zum Ausbau verpflichtet, um mehr neue Lehrpersonen auszubilden.
l) Die Mentoringprozente für Göttis und Gotten von Neueinsteigern müssen erhöht werden (von 3% auf 6%).
m) Fachstellen wie z.B. Erziehungsberatung, Kinderpsychologischer Dienst, müssen ausgebaut werden.
n) Der Kanton muss mehr Angebote für Schüler*innen im besonderen Volksschulangebot (bvsa) integrativ zur Verfügung stellen und es müssen Angebote zwischen bvsa integrativ und separativ geschaffen werden (in Verantwortung der Schulen des besonderen Volkschulamtes. Gemeint ist, dass «verhaltensauffällige» Schüler*innen, welche die Klassen sprengen, ein besonderes Setting erhalten mit einem hohen Betreuungsschlüssel (Lehrpersonen pro Kinder).
o) Sobald sich die Lage stabilisiert hat, soll das 100% Pensum für alle Lehrpersonen um 2L gesenkt werden. Es muss möglich sein, dass normal gesunde Personen ein 100%-Pensum zu stemmen vermögen.
p) Die Löhne an den Kindergärten sollen in Richtung der Primarschullöhne angehoben werden.
Diese Petition wird innert nützlicher Frist an Regierungsrätin Christine Häsler (BKD) und Erwin Sommer (Amtsvorsteher Amt für Kindergarten, Volksschulen und Beratung) überreicht und allenfalls an Parteien und den Medien zugänglich gemacht.
Die verantwortlichen Ämter und Politiker*innen können sich an die Schulinspektorate wenden, welche mit Ihren Gemeinden (Politik, Fachstellen und Schulleitungen) einen sinnvolle Partizipation sicherstellen können.
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Das Problem
Forderungen der Lehrpersonen und Schulleitungen des Kantons Berns an die Politik!
(Es geht um die Stossrichtung! Man und Frau muss nicht alle Punkte oder alle vorgeschlagenen Werte gut heissen, um die Petition zu unterstützten.)
Situationsbeschrieb
Die Situation an den Berner Volkssuchulen (wohl gesamtschweizerisch) ist verheerend. Die Belastungen der Lehrpersonen, insbesondere der Klassenlehrpersonen nehmen durch den Gesellschaftswandel, den völlig überladenen Lehrplan 21, die Integration nicht integrierbarer Kinder und die immer steigenden administrativen Aufgaben stetig zu. Viele Lehrpersonen vermögen es nicht mehr, ein Vollpensum von 28L (=100%) zu bewältigen. Immer öfters müssen Lektionen oder gar Klassenlehrämter durch Quereinsteigende abgedeckt werden, welche nicht nur über keine pädagogische Ausbildung verfügen, sondern teilweise wegen drohendem Burnout nach einigen Monaten wieder kündigen müssen.
Bei Krankheitsausfällen von Lehrpersonen (die auch mehrere Monate dauern können), ist die Schulleitung stark belastet, die Lücken zu stopfen. Auch das Sekretariat muss andauernd viele verschiedene Vertretungen an die Lohnadministration melden, was grossen zeitlichen Aufwand bedeutet. Auch das vorhandene Kollegium übernimmt immer mehr Aufgaben als «Götti und Gotte», welche ausser bei Neulingen, nicht vergütet werden. Stellvertretungen von mehreren Wochen oder Monaten (Burnout, langmonatige Krankheiten, etc.) können Mittlerweilen immer weniger durch nur eine Stellvertrer*in abgedeckt werden, sondern die Schulleitung muss teilweise täglich andere Personen organisieren. Der Aufwand ist immens und die Qualität leidet.
Es sind kantonal zu wenige Plätze an Sonderschulen und in Schulheimen verfügbar. Dasselbe gilt auch für psychologisch und psychiatrisch betreute Plätze für unsere Kinder. Kinder, welche Regelklassen zum Explodieren bringen, finden keinen Platz an adäquaten Orten und werden – damit die Klasse einmal durchatmen kann – mit einem Unterrichtsausschluss bis zu zwölf Wochen belegt, ohne dass das Problem gelöst wird, denn sie treten danach wieder in ihre Klasse ein.
Die Probleme sind vielfältig und immens und können von den Lehrpersonen, Schulleitungen und Schulsozialarbeitenden nicht gelöst werden. Die Zusammenarbeit mit kantonalen Stellen ist nicht immer befriedigend, da auch diese total überlastet sind.
Das System Volksschule ist überlastet, am Anschlag und dem Zusammenbruch nahe.
Wir sind nicht mehr bereit, die Versäumnisse der Politik auf dem Buckel unserer Gesundheit auszubaden! Der Job als Lehrperson und Schulleitung ist einer der Bournout gefährdensten Jobs überhaupt.
Die Herausforderungen des Schulalltag wird für Lehrpersonen, Schulleitungen, Schulsekretariate, Schulsozialarbeitende und zugewandte Fachstellen immer wie grösser. Gründe davon sind unter anderem:
· Sehr heterogene Klassen (Fremdsprachigkeit, Kinder im Sonderschulstatus, Diagnosen wie Lernschwächen – ADS und ADHS – Diskalkulie – und psychische Probleme)
· Vor allem in städtischen Gemeinden leben immer mehr Kinder in schwierigen Familienverhältnissen. Die Fremdsprachigkeit der Eltern bringt zusätzliche Schwierigkeiten.
· Die Zusammenarbeit mit Fachstellen für Kinder mit Schwierigkeiten, problematischen Verhalten und Diagnosen nehmen zu. Klassenlehrpersonen und Speziallehrpersonen benötigen viel Zeit für das Ausfüllen von Berichten, Anträgen, Anmeldungen, Sitzungen und Gespräche.
· Teils zu grosse Klassen
· Der Administrative Aufwand wird immer grösser (für alle Lehrpersonen, besonders für Klassenlehrpersonen und Schulleitungen)
· Lehrermangel: Ende Oktober 2023 sind im Kanton Bern noch immer über 200 Stellen für Lehrpersonen der Volksschule ausgeschrieben.
· Auf Kantonsebene werden die Probleme den Gemeinden delegiert. Der Lehrermangel bewirkt, dass Schulleitungen extrem viel Zeit investieren, um offene Stellen, sowie Stellvertretungen für kurze und lange Krankheiten der Lehrpersonen zu besetzten.
Fazit:
Das System Schule steht kurz vor dem Kollabieren. Burn-Outs und Kündigungen sind die Folge. Somit fehlt wieder erfahrenes Personal. Sogenannte kreative Lösungen (nimm doch einen Bäcker oder eine Bäckerin fürs WAH, eine*n Studiernde*n für Math, eine*n Zweisprachler*in fürs Franz «verhebd» einfach nicht!). Wir brauchen ausgebildete und engagierte PROFIS, die mehr als nur ihre Lektionen absitzen und ein bisschen «mithelfen». Wir brauchen vor allem Klassenlehrpersonen, die ihren Klassen in allen Belangen gerecht werden! Um zu verhindern, dass immer mehr Lehrpersonen ihrem Job den Rücken drehen, fordern wir schnelle und grosse Anpassungen!
Wir fordern deshalb von Politik, Behörden und Entscheidungsträgern:
a) Die Anstellungsprozente für Klassenlehrpersonen müssen massiv erhöht werden, sonst laufen auch die engagierten Leute davon (auf 10%).
b) Die Schulleitungsprozente müssen massiv erhöht werden, damit vermehrt zwei Co-Schulleitungen eine Schule stemmen können (mindestens+ 50 % gegenüber dem heutigen Berechnungsschlüssel, also 90% - statt 60%, 180 % statt 120% etc.)
c) Der Schuladministrationspool (besondere Aufgaben für Lehrpersonen) muss auf 60% der NEUEN Schulleitungsprozente angehoben werden.
d) Die maximalen Klassengrössen (Richtlinien für Schülerzahlen) müssen kleiner werden. In Realklassen sollen Schüler*innen mit Diagnosen und Kinder mit einem Status der besonderen Volksschule einen höheren Betreuungsschlüssel erhalten (an Tagesschulen gilt der Faktor 3.3, also 3 Kinder pro Betreuungsperson).
e) Die geforderten kantonalen Klassendurchschnitte (Anzahl Schüler pro Klasse einer Gemeinde) soll reduziert werden (zurzeit wird an Oberstufen auf einen Schnitt von 21 S gepocht, was z.B 24 Sekschüler*innen und 18 Realschüler*innen entspricht, was bei der grossen Heterogenität schlicht zu hoch ist).
f) Die kantonalen Klassendurchschnitte werden auf 20 Schüler*innen begrenzt. 16 für Realklassen, 24 für Sekundarklassen. Bei 17 Schüler*innen (Real) oder 25 Schüler*innen (Sek) oder mehr müssen mindestens die Fächer Deutsch, Französisch, Mathematik abteilungsweise gehalten werden können. Bei 18 Schüler*innen (Real) und 26 Schüler*innen (Sek) muss eine zusätzliche Klasse eröffnet werden (also die Klasse geteilt werden).
g) Es muss mehr Schulraum zur Verfügung gestellt werden, welcher den kantonalen Anforderungen entsprechen (Raumgrösse für eine Klasse). Fachräume, Gruppenräume und Erholungsräume (für Kinder und Lehrpersonen) müssen gefördert werden.
h) Die Schulsozialarbeit muss ausgeweitet werden. Die Empfehlungen des SSAV (Schulsozialarbeiterverband) bezüglich Anstellungsprozente pro Anzahl Schüler müssen eingehalten werden. Auf Grunde des Sozialindexes der Gemeinden sollen die Anstellungsprozente zusätzlich erhöht werden. Der Kanton soll keine Empfehlungen aussprechen, sondern die Schulsozialarbeit für Gemeinden verpflichtend machen und die Anstellungsprozente einfordern (max. 300 Schüler*innen pro 80% Stellenprozente).
i) Die Schulleitungen sollen durch Schulsekretariate besser von administrativen Arbeiten entlastet werden, um sich auf ihr Kerngeschäft konzentrieren zu können. Der Wert der Anstellungsprozente soll auf 40 -50% der erhöhten Anstellungsprozente der Schulleitungen festgelegt werden. Der Kanton soll keine Empfehlungen aussprechen, sondern die Anstellungsprozente der Schulsekretariate für Gemeinden verpflichtend machen.
j) Die Stellen der Schulinspektorate müssen deutlich ausgebaut werden.
k) Die Pädagogische Hochschule (PH) wird zum Ausbau verpflichtet, um mehr neue Lehrpersonen auszubilden.
l) Die Mentoringprozente für Göttis und Gotten von Neueinsteigern müssen erhöht werden (von 3% auf 6%).
m) Fachstellen wie z.B. Erziehungsberatung, Kinderpsychologischer Dienst, müssen ausgebaut werden.
n) Der Kanton muss mehr Angebote für Schüler*innen im besonderen Volksschulangebot (bvsa) integrativ zur Verfügung stellen und es müssen Angebote zwischen bvsa integrativ und separativ geschaffen werden (in Verantwortung der Schulen des besonderen Volkschulamtes. Gemeint ist, dass «verhaltensauffällige» Schüler*innen, welche die Klassen sprengen, ein besonderes Setting erhalten mit einem hohen Betreuungsschlüssel (Lehrpersonen pro Kinder).
o) Sobald sich die Lage stabilisiert hat, soll das 100% Pensum für alle Lehrpersonen um 2L gesenkt werden. Es muss möglich sein, dass normal gesunde Personen ein 100%-Pensum zu stemmen vermögen.
p) Die Löhne an den Kindergärten sollen in Richtung der Primarschullöhne angehoben werden.
Diese Petition wird innert nützlicher Frist an Regierungsrätin Christine Häsler (BKD) und Erwin Sommer (Amtsvorsteher Amt für Kindergarten, Volksschulen und Beratung) überreicht und allenfalls an Parteien und den Medien zugänglich gemacht.
Die verantwortlichen Ämter und Politiker*innen können sich an die Schulinspektorate wenden, welche mit Ihren Gemeinden (Politik, Fachstellen und Schulleitungen) einen sinnvolle Partizipation sicherstellen können.
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Petition am 1. November 2023 erstellt