Rettet den Haardtrand und das Biosphärenreservat Pfälzerwald!

...weil ich gegen diese unsinnige Verschandelung der Landschaft bin zudem die Ostumgehung wohl die einfachere und kostengünstigere Variante ist. Aber es mag ja sein das sich manche Planer und Befürworter gerne Brückendenkmäler setzen.
Hauptargument ist die Entlastung der Dörfer des durchfließenden Verkehrs. Kann man für die Anlieger der Durchgangsstr. nachvollziehen. Kirchheim war mit seiner engen Straßendurchfahrt sicher ein Nadelöhr.
Was aber viele Planer wohl nicht bedenken (oder bedenken zu geben möchten) ... je besser eine Straße ausgebaut wird desto stärker wird diese auch vom Schwerlastverkehr genutzt. Man wird doch nicht ernsthaft in Zweifel ziehen das, ist die Umgehung fertiggestellt, der Schwerlastverkehr z.B. mit Ziel Neustadt/Speyer den etwas längeren Weg über das Frankenthaler Kreuz nimmt. Nein, man wird schön in Grünstadt abfahren um erst bei Neustadt wieder auf die A65 aufzufahren. Beispiele gibt es ja andern Orts genug z.B. die Umgehungsstrecken der B10 Landau - Pirmasens. Damals, angesichts der heutigen Verkehrsbelastung, hätte man dies damals schon wissen können (?) nur zweispurig geplant. Soll jetzt um Gottes Willen kein Argument sein die B271 noch breiter auszubauen. Was ich sagen will ... in der Folge scheint man überrascht zu sein das doch tatsächlich mehr und mehr die neu ausgebaute B10 vom Schwerlastverkehr genutzt wurde und nun der vierspurige Ausbau ansteht.
Vielleicht sollten die Verkerhsplaner mal darüber nachdenken kleinräumigere Umgehungen ins Visier zu nehmen. Aber hier geht es wohl eher um das Motto ,,warum den kleckern wenn man klotzen kann".

Günter Wörzler, Groß-Gearu, Germany
1 year ago
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