Keine Schließung von Galeria Karstadt Kaufhof & Karstadt Sports in Ba-Wü!

Keine Schließung von Galeria Karstadt Kaufhof & Karstadt Sports in Ba-Wü!

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Die baden-württembergischen Galeria Karstadt Kaufhof Standorte Leonberg, Göppingen, Stuttgart Bad Cannstatt, Singen und Mannheim N7 sowie die Karstadt Sports Standorte Stuttgart und Karlsruhe sollen noch in diesem Jahr geschlossen werden.

Damit würden insgesamt 400 Beschäftigte ihre Arbeitsplätze verlieren.

Die Unternehmensleitung hat in den letzten Jahren Entscheidungen getroffen, die nicht nachvollziehbar sind. Dazu gehört zum Beispiel: Abbau von einem Drittel der Belegschaft in den Filialen und somit fehlendes Beratungspersonal auf der Fläche; Schließung von Kassen; Sortimente, die sich nicht an den Kund*innen orientieren; verspätete Lieferung von Prospekt- und Sortimentswaren; Ausstieg aus dem Payback-Programm.

Nach dem Ausstieg aus der Tarifbindung wurde zunächst ein Sanierungstarifvertrag abgeschlossen und die Kaufhof-Beschäftigte mussten auf Gehalt verzichten (wie es die Karstadt-Kollegen übrigens seit 16 Jahren tun). Nun sollen etliche Filialen für immer schließen, darunter die baden-württembergischen Galeria Karstadt Kaufhof Standorte Leonberg, Göppingen, Stuttgart Bad Cannstatt, Singen und Mannheim N 7 sowie die Karstadt Sports Standorte Stuttgart und Karlsruhe.

Mit jeder Filiale, die geschlossen wird, werden auch die betreffenden Innenstädte, Einzelhandelshandelsgeschäfte, Gastronomiebetriebe etc., die sich um die Warenhäuser angesiedelt haben, in Mitleidenschaft gezogen oder gar in ihrer Existenz bedroht.

Die Unterzeichner*innen dieser Petition fordern die Verantwortlichen/Unternehmensleitung von Galeria Karstadt Kaufhof und Karstadt Sports daher auf:

  • Die Verhandlungen mit Vermieter*innen und Städten nicht aufzugeben und alle Möglichkeiten, den Betrieb fortzuführen zu prüfen.
  • Ein tragfähiges Zukunftskonzept gemeinsam mit den Beschäftigten und ver.di zu erarbeiten.
  • Für den Fall, dass es am Ende zu Schließungen von Filialen und Entlassung der Beschäftigten kommen sollte, fordern wir eine Transfergesellschaft für mindestens 12 Monate.

Bernhard Franke

ver.di Landesfachbereichsleiter Handel Baden-Württemberg