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NEIN zu geplanten Sparmassnahmen in der Volksschule

Diese Petition hat 484 Unterschriften erreicht


Liebe Eltern, liebe Erziehende

 
2012 hat das Aargauer Stimmvolk der Stärkung der Volksschule zugestimmt. Doch nun soll der Grosse Rat mit dem Finanzplan 2016 - 2019 einschneidende Kürzungen in der Schule beschliessen. Unter anderem das Wegstreichen von Halbklassenunterricht, Abbau von DaZ-Lektionen und Anhebung der Klassengrössen an der Real- und Sekundarschule. Und das, obwohl in den nächsten Jahren die Zahl der Lernenden an den Aargauer Volksschulen um geschätzte drei Prozent ansteigen wird.

 
Konkrete Folgen für unsere Kinder in Würenlos

 
1. Anhebung der minimalen Abteilungsgrösse an Real- und Sekundarschule:

Die Sekundarschule hat neu mindestens 15 Schüler (bisher 13). Dies betrifft Würenlos nicht, da unsere Klassen momentan grösser sind. Die Realschule soll neu mindestens 13 Schüler (bisher 11) pro Klasse haben. Dies betrifft Würenlos unter Umständen. Damit müssten Klassen zusammengelegt oder die Realschüler in einer anderen Gemeinde untergebracht werden. Grössere Klassen bedeuten eine weniger gute Betreuung. Diese ist aber auf dieser Stufe, besonders bei der Suche nach einer Lehrstelle besonders wichtig. 


2. Reduktion ungebundener Lektionen an der Primarschule und Kindergarten: 

Im Halbklassenunterricht ist eine intensivere Betreuung der Kinder möglich. Eine Reduktion dieser Lektionen bedeutet eine massive Qualitätseinbusse beim Unterricht. Weniger Halbklassenunterricht reduziert zugleich auch das Stundenpensum der Lehrperson. Findet jene keine anderen Stunden, ist ein Vollanstellung in vielen Fällen nicht mehr möglich.

 
3. Reduktion Deutsch als Zweitsprache (DaZ): 

Würenlos hat im Vergleich mit den umliegenden Gemeinden einen geringen Ausländeranteil. Ein Problem stellen aber eingebürgerte Familien dar, die mit ihren Kindern ausschliesslich in der alten Muttersprache kommunizieren. Diese Kinder kommen mit schlechten Deutschkenntnissen in die Schule und den Kindergarten, gelten aber nicht als Ausländer. Wird nun der (DaZ)-Unterricht gekürzt, haben die Kinder nicht nur im Deutsch Probleme, sondern auch in anderen Fächern, da sie dem Unterricht nicht genügend folgen können. Sprachliche Defizite im schulischen Bereich können sich so bis zur Oberstufe hin auswirken.

 
4. Attraktivität der Schule Würenlos als Arbeitgeber sinkt: 

Weiter sollen Intensivweiterbildungen für Lehrpersonen zusammengestrichen werden und die Möglichkeit eines Sabaticals (Intensivweiterbildung) wird von 8 auf 12 Dienstjahren erhöht. Insbesondere aber die Schwierigkeit, eine Vollzeitstelle (s.a. Punkt 2) zu erhalten, macht den Aargau als Arbeitgeber weniger interessant. Das Lohnniveau der Aargauer Lehrer liegt schon heute unter dem der umliegenden Kantone. Es wird daher tendenziell schwieriger, qualifizierte und motivierte Fachpersonen zu rekrutieren. 


Zusammen mit der Würenloser Schulpflege möchten wir uns gegen diese Massnahmen wehren. Zusammen mit Euch, Euren Unterschriften und Leserbriefen. Bitte unterschreibt diese Petition damit wir eine starke Stimme gegen den Qualitätsabbau in der Schule auf Kosten unserer Kinder haben. Ende November soll der Grosse Rat die vom Regierungsrat vorgeschlagenen Massnahmen bestätigen. Wir wollen diese Entscheidungen positiv beeinflussen. Mit möglichst vielen Unterschriften, die ein klares „NEIN“ zum geplanten Bildungsabbau sprechen. Wir werden diese Unterschriften bis zum 25. November den Grossräten übermitteln und damit ein Zeichen setzen. Schliesslich sind die Mitglieder des Grossen Rats auch von der Wählergunst abhängig.

 
Weiterführende Informationen sind hier abrufbar: https://www.schulen-aargau.ch/kanton/Dokumente_offen/Information%20an%20die%20Schulen%20%20Entlastungsmassnahmen%20im%20Bereich%20VS.pdf

 
Bitte unterschreibt diese Petition und leitet sie auch an eure Freunde und Bekannte im Aargau weiter. Für einen Aargau und ein Würenlos in dem alle Kinder eine gute Bildung geniessen dürfen.

 
Vielen Dank für Eure Mithilfe!

 
Elternmitwirkung Würenlos        



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