Petition geschlossen.

Macht Jerusalem zur Friedenshauptstadt!

Diese Petition hat 24 Unterschriften erreicht


DE   /   EN   /   FR

Was aktuell im Nahen Osten vor sich geht, ist für friedfertige Menschen kaum zu begreifen. Der Irak kommt nicht zur Ruhe, Syrien ist ein einziges blutiges Desaster, Ägypten lässt sich nur durch rigorose Autorität in Schach halten, weiter östlich wütet ein gnadenloser Bürgerkrieg im Jemen. Und jetzt wieder Jerusalem. Niemand weiß, ob Friedenspläne, und mögen sie noch so durchdacht sein, jemals Beachtung finden werden. Man steht als Weltbürger da wie ein Ochse vorm Berg der Verzweiflung und ist geneigt, sich lieber hoffnungsvolleren Zukunftsgedanken hinzugeben. Was bleibt einem sonst übrig?

In einer politische geeinten Welt wären solche Probleme schnell zu bewältigen, ja würden erst gar nicht aufkommen. Aber versuchen wir es erst einmal einige Nummern kleiner. Was unseres Erachtens im Nahen Osten fehlt, ist eine stabile Kernregion des Friedens. Wir hatten so etwas in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg mit der deutsch-französischen Aussöhnung geschafft, indem alte Erbfeinde Vernunft annahmen. Warum soll das nicht auch in der Levante möglich sein? Der Schlüssel wäre unseres Erachtens das Projekt einer Föderation von Israel, Palästina und Jordanien, welches man gemeinsam als >>> Jordan Union <<< bezeichnen könnte. Nicht wegen eines Vorranges Jordaniens, sondern nach dem Fluss Jordan benannt, der im Zentrum der Region für alle Glaubensgemeinschaften eine besondere Bedeutung besitzt.

Die Perspektive eines Nahost-Bundes ist nicht neu. Sie wurde in der Vergangenheit wiederholt zur Sprache gebracht, z.B. von dem freiheitlichen Religions- und Kulturphilosophen Martin Buber. „Infolge der historischen Ereignisse der dreißiger und vierziger Jahre in Europa, vor allem des Machtantritts der Nationalsozialisten, der zu Auschwitz und damit zur Ermordung von sechs Millionen Jüdinnen und Juden führte, nahm Buber schließlich die Realität des am 14. Mai 1948 proklamierten Staates Israel hin. Anstelle eines binationalen Palästina favorisierte er seitdem die Idee einer Nahostföderation mit einem internationalisierten Jerusalem.“ (Wikipedia)

Solche Friedensinitiativen scheiterten aber immer wieder an der Unvernunft des größten Teils der Betroffenen selbst. Es sei an die Worte von Jitzchak Rabin, kurz vor seinem gewaltsamen Tod, erinnert: „Ich möchte gerne jedem einzelnen von Euch danken, der heute hierher gekommen ist, um für Frieden zu demonstrieren und gegen Gewalt. Diese Regierung, der ich gemeinsam mit meinem Freund Shimon Peres das Privileg habe vorzustehen, hat sich entschieden, dem Frieden eine Chance zu geben – einem Frieden, der die meisten Probleme Israels lösen wird. … Der Weg des Friedens ist dem Weg des Krieges vorzuziehen. Ich sage Euch dies als jemand, der 27 Jahre lang ein Mann des Militärs war.“ (Wikipedia)

So steht man weiter vor dem Berg der Probleme, mit der düsteren Zukunftsschau, dass die Gewalt im Nahen Osten nicht eher aufhört, bis sich alle gegenseitig umgebracht haben. Es ist an der Zeit wieder Friedensvisionen zu entwickelt, auch wenn sie vielleicht als unrealistische belächelt werden. Was wäre gegen eine Jordan Union, der sich dann mit der Zeit auch andere Staaten der Region anschließen könnten, mit Jerusalem als gemeinsame Bundeshauptstadt einzuwenden? Deshalb diese Forderung:

Schafft die Jordan Union als Kernland eines gerechten und dauerhaften Friedens und macht Jerusalem zur Friedenshauptstadt!

Die Mondialisten

https://www.change.org/p/alle-die-eine-bessere-welt-wollen-und-sich-daf%C3%BCr-einsetzen-werdet-mondialisten-weltb%C3%BCrger-f%C3%BCr-die-politische-vereinigung-der-menschheit



Heute: Richard verlässt sich auf Sie

Richard Maxheim benötigt Ihre Hilfe zur Petition „Regierung Israels über Botschaft des Staates Israel in Berlin: Macht Jerusalem zur Friedenshauptstadt!”. Jetzt machen Sie Richard und 23 Unterstützer/innen mit.