Neue Corona-Strategie - Risikopatienten UND die Wirtschaft retten

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Die Corona-Virus-Situation zusammengefasst: Laut Robert-Koch-Institut sind (Stand 19.03.2020) in Deutschland 11.000 Menschen positiv auf das Corona-Virus  getestet worden. Bisher kam es zu 20 Todesfällen in diesem Zusammenhang. Die meisten Todesfälle betreffen vorrangig ältere Menschen mit teils schweren Vorerkrankungen. In den Intensivstationen landen nahezu  ausschließlich Risikopatienten.

(https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Situationsberichte/2020-03-19-de.pdf?__blob=publicationFile

Nun lässt sich fragen, ob man diese klar umrissene Gruppe ([ältere] Menschen mit teils schweren Vorerkrankungen) nicht auch anders schützen kann, als durch das Ende aller anderen gesellschaftlichen Aktivitäten. Konkret geht es darum, die 17,88 % der deutschen Bevölkerung, die älter sind als 65 Jahre und die anderen Menschen mit Vorerkrankungen zu schützen.

(Vgl. Bevölkerung - Zahl der Einwohner in Deutschland nach Altersgruppen am 31. Dezember 2018, https://de.statista.com/statistik/daten/studie/1365/umfrage/bevoelkerung-deutschlands-nach-altersgruppen/ aufgerufen am 19.03.2020)

Meine Forderung lautet: diese alten und/oder kranken Menschen sollen anders geschützt werden als durch die bisher getroffenen Maßnahmen. Es soll eine Quarantäne nur für alte und vorerkrankte Menschen gelten. Sie sollen das Haus für einen Zeitraum von zunächst bis zu drei Monaten nur unter besonderen Vorkehrungen (Mundschutz, Einhaltung von Verhaltensregeln etc.) verlassen dürfen. Es sollen für diese Menschen Hilfsprojekte eingerichtet werden (Hilfe beim Einkaufen etc.). Das Ganze muss mit drastischen Aufklärungskampagnen flankiert werden, um den Risikogruppen und ihren Mitmenschen ihre Verantwortung zu verdeutlichen. Und die Menschen, die (privat oder beruflich) Umgang mit diesen unseren älteren Mitmenschen haben, sollen ebenfalls zur Einhaltung besonderer Verhaltensauflagen verpflichtet werden. Alle anderen Menschen sollen SOFORT wieder zurück in die Schule, in die Universität, zur Lehrstelle oder an die Arbeit! Das Corona-Virus ist für diese Menschen nicht gefährlicher, als jede andere Grippe auch. Nach kürzester Zeit werden ohnehin nahezu alle dagegen immun sein und sich so eine Herdenimmunität bilden, die im nachgelagerten Schritt dann wiederum die alten Menschen mitschützt.

(https://www.fr.de/panorama/coronavirus-sars-cov-2-immun-gegen-virus-zr-13601330.html

Der derzeitige Umgang mit der Krise bringt nicht nur die junge Generation um alles! Unsere Existenzen werden bedroht. Dies betrifft bereits jetzt zahlreiche Branchen: zunächst die Event- und Messebranche, über die Hotellerie und Gastronomie bis hin zu Ärzten, die gezwungen sind, ihre Praxen geöffnet zu halten, obwohl den ganzen Tag kein einziger Patient erscheint. Überall zeigt sich das gleiche Bild: keine Einnahmen bei konstanten Kosten! Es kann nicht richtig sein, dass die leistungsbereite, junge Generation ihre Geschäfte schließen muss und zu Hause ihre Kinder betreut, während Teile der Risikogruppe sich offensichtlich nicht an die geltenden Empfehlungen halten. Die Lösung kann nicht sein, dass das gesellschaftliche Leben komplett zum Erliegen kommt. Vielmehr müssen wir alle Verantwortung für die Alten und Kranken übernehmen; zunächst aber diese auch für sich selbst.

Wir alle arbeiten gern für unseren Wohlstand. Keiner von uns möchte Almosen oder Kredite von einem in Panik geratenen Staat empfangen. Es ist nicht das Virus, das diese Krise auslöst, sondern das politische Handeln im Umgang mit dieser Situation. Ich möchte erreichen, dass wir alle wieder normal leben und arbeiten können. Durch den Wohlstand, den wir alle gemeinsam schaffen, erreichen wir viel mehr, als durch die bisher getroffenen Maßnahmen. Wir müssen einen Umgang mit solchen Viren finden, der auch beim nächsten Ausbruch eine angemessene Reaktion auf die Gegebenheiten ermöglicht. Denn dies ist nicht das erste und sicherlich auch nicht das letzte Virus.