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Die Stiftung Warentest hat 24 Adventskalender getestet und bei neun Kinderprodukten vom Verzehr abgeraten!

In wenigen Tagen ist der 1. Dezember und viele Kinder freuen sich schon auf den Schoko-Adventskalender. Untersuchungen der Stiftung Warentest dürften Eltern aber in Sorge versetzen: In jeder der 24 Proben wurden Rückstände von Mineralöl nachgewiesen. Die Prüfer von Warentest teilten mit, Schokostücke von neun Produkten hätten besonders kritische Stoffe, sogenannte aromatische Mineralöle, enthalten. Ein Teil der Stoffe stehe im Verdacht, krebserregend zu sein. (*) Die Tester hätten sie bei Kalendern mit Kindermotiven nachgewiesen.

Diese neun Namen führt die Stiftung Warentest in ihrer Warnliste auf:

+ Lindt "Adventskalender für Kinder"

+ Confiserie Heilemann, Peter Schrage

+ Rausch

+ Riegelein "The Simpsons"

+ Feodora Vollmilch-Hochfein Chocolade

+ Smarties

+ Hachez Adventskalender "Schöne Weihnachtszeit"

+ Friedel Adventskalender 

+ Arko 

Der Hersteller Arko hat direkt nach der Veröffentlichung angekündigt, die Ware zurück zu nehmen und Käufern das Geld zu erstatten.

Die Experten raten folgendes: Insbesondere Kinder sollten die Schokolade sicherheitshalber nicht essen. Nach bisherigen Erkenntnissen ist der Grund für die festgestellten Mineralöl-Belastungen nicht in der fehlerhaften Produktion der Schokolade zu suchen. Die Rückstände stammen offenbar von den Kartonverpackungen. Für deren Herstellung wird Papier verwendet, das mit mineralölhaltigen Farben bedruckt ist. Die Substanzen sind nach Angaben der Stiftung Warentest vermutlich während der Lagerzeit in die Schokolade eingedrungen, weil diese direkt im Karton liegt.

Solange es keine gesetzlich festgelegten Höchstwerte für Mineralölrückstände in Lebensmitteln gibt, sollten sich Hersteller ihrer Verantwortung und Sorgfaltspflicht gegenüber Kindern stellen!

 

Wir fordern die oben genannten Hersteller auf:

a) die Ware im Handel ab sofort, spätestens bis 1.12.2012 zu markieren mit dem Hinweis “Enthält Rückstände von Mineralöl”,

b) eine “Geld-zurück”-Garantie für bereits verkaufte Adventskalender ab sofort, spätestens bis 1.12.2012 im Handel einzurichten und darauf hinzuweisen,

c) und den Herstellungsprozess bis Weihnachten 2013 gründlich zu untersuchen und das Risiko zu beseitigen.

 

Wir fordern die oben genannten Regierungsvertreter auf:

d) Transparenz im Markt zu schaffen und Höchstwerte von (aromatischen) Mineralölrückständen in Kinderprodukten gesetzlich festzulegen.

 

Vielen Dank für Ihre Unterschrift! 

Doro Schreier von Klimaschutz-Netz.de

(*): Stiftung Warentest: Advents­kalender mit Schoko­laden­füllung: Mineralöl in der Schokolade, https://www.test.de/Adventskalender-mit-Schokoladenfuellung-Mineraloel-in-der-Schokolade-4471436-4471488/, eingesehen am 26.11.2012

Letter to
Neun Adventskalender-Hersteller + Ilse Aigner, Verbraucherministerin + Daniel Bahr, Gesundheitsminis
Geschäftsführer Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli GmbH Dr. Adalbert Lechner, Dr. Dieter Weisskopf
Geschäftsführer FEODORA CHOCOLADE GmbH & Co. KG Hasso G. Nauck, Wolf Kropp-Büttner
and 4 others
Confiserie Heilemann GmbH Dr. Rainer Röcker, Peter Schrage
Rausch Schokoladen GmbH Jürgen Rausch (Vors.), Olaf Büttner, Thomas Seeliger
Hans Riegelein & Sohn GmbH & Co.KG Hans Riegelein
Bremer HACHEZ Chocolade GmbH & Co. KG Hasso G. Nauck, Wolf Kropp-Büttner
Die Stiftung Warentest hat 24 Adventskalender getestet und bei Ihren Produkten vom Verzehr abgeraten!

In der Schokolade enthaltene aromatische Mineralöle stehen im Verdacht, krebserregend zu sein.(*) Die Tester hätten sie bei Kalendern mit Kindermotiven nachgewiesen.

Insgesamt neun Namen führt die Stiftung Warentest in ihrer Warnliste auf - auch Ihr Unternehmen ist leider darunter:

+ Lindt "Adventskalender für Kinder"
+ Confiserie Heilemann, Peter Schrage
+ Rausch
+ Riegelein "The Simpsons"
+ Feodora Vollmilch-Hochfein Chocolade
+ Smarties
+ Hachez Adventskalender "Schöne Weihnachtszeit"
+ Friedel Adventskalender
+ Arko

Auch der Hersteller Arko war unter den Namen der Warnliste und hat direkt angekündigt, die Ware zurück zu nehmen und Käufern das Geld zu erstatten. Wir wünschen uns, dass auch Ihre Unternehmen so verantwortungsbewusst handeln.

Die Experten raten folgendes: Insbesondere Kinder sollten die Schokolade aus Vorsorge sicherheitshalber nicht essen. Nach bisherigen Erkenntnissen ist der Grund für die festgestellten Mineralöl-Belastungen nicht in der fehlerhaften Produktion der Schokolade zu suchen. Die Rückstände stammen offenbar von den Kartonverpackungen. Für deren Herstellung wird Papier verwendet, das mit mineralölhaltigen Farben bedruckt ist. Die Substanzen sind nach Angaben der Stiftung Warentest vermutlich während der Lagerzeit in die Schokolade eingedrungen, weil diese direkt im Karton liegt.

Wir fordern die Hersteller auf:

a) die Ware im Handel ab sofort, spätestens bis 1.12.2012 zu markieren mit dem Hinweis “Enthält Rückstände von Mineralöl”,

b) eine “Geld-zurück”-Garantie für bereits verkaufte Adventskalender ab sofort, spätestens bis 1.12.2012 im Handel einzurichten und darauf hinzuweisen,

c) und den Herstellungsprozess bis Weihnachten 2013 gründlich zu untersuchen und das Risiko zu beseitigen.

Wir fordern die Regierungsvertreter auf:

d) Transparenz im Markt zu schaffen und Höchstwerte von (aromatischen) Mineralölrückständen in Kinderprodukten gesetzlich festzulegen.

Beste Grüße,
Doro Schreier von Klimaschutz-Netz.de

(*): Stiftung Warentest: Advents­kalender mit Schoko­laden­füllung: Mineralöl in der Schokolade, https://www.test.de/Adventskalender-mit-Schokoladenfuellung-Mineraloel-in-der-Schokolade-4471436-4471488/, eingesehen am 26.11.2012