Begegnungs-/Spielplatz für den Wilschenbruch

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Wir, die Anwohner des Ortsteils Wilschenbruchs, möchten uns dafür stark machen, dass endlich eine „Begegnungsstätte“ für alle Bürger - jung und alt - dieses Stadtteils geschaffen wird. Wir benötigen kein „Dorfgemeinschaftshaus“, sondern lediglich einen Spielplatz, der Begegnung und Spiel zulässt, der die Anwohner zusammenführt, neue Kontakte und Austausch entstehen und Solidarität und Identifikation mit dem Stadtteil und seinen Bewohnern erlaubt.

Dieser Wunsch, insbesondere des eines Spielplatzes, wurde bereits vor über 20 Jahren an die Politik herangetragen - bis heute ganz offensichtlich leider ungehört. Tenor, damals (wie heute?): Die „reichen“ (?) Wilschenbrucher können sich doch alle ihre eigenen Freizeitangebote auf ihren riesigen Grundstücken schaffen! Äußerungen wie diese verärgern, sind faktisch falsch, verkennen die Situation und ersticken das Potential von Begegnungen im Kern.

Unser Stadtteil befindet sich derzeit im Umbruch: Unter die ältere Generation mischen sich immer mehr junge Familien. Es wird zunehmend bunter, jünger, quirliger werden im Wilschenbruch. Insbesondere für die jüngere Generation und Neuzugezogene, aber auch für längst verwurzelte und alteingesessene Anwohner sind Begegnungsmöglichkeiten ein wichtiger Baustein für das Ankommen und Leben im eigenem Stadtteil. Sie schaffen ein hilfreiches und solidarisches Netzwerk, das gerade in der heutigen Zeit von großer Bedeutung ist: Kinder sozialisieren sich im Spiel gegenseitig (etwas ketzerisch-humorvoll: gerade das sollte doch gerade für die reichen, egoistischen Wilschenbrucher von enormer Wichtigkeit sein...), Eltern und Senioren kommen in Kontakt, können sich gegenseitig unterstützen, alle Anwohner rücken zusammen. 

Bitte stellen Sie als unsere Vertreter auf politischer Ebene endlich die überfälligen Weichen dafür, dass das Leben und insbesondere Spielen im Wilschenbruch nicht einsam bleiben muss und ermöglichen Sie uns nachhaltiges Leben im eigenen Stadtteil. Danke!