Bürgerentscheid zum Verlauf "Neue Ems", insbesondere zum Abschnitt "Ost"

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Diese Petition soll die Kontroverse über den potentiellen neuen Verlauf der Ems in die Bürgerschaft der Stadt Warendorf tragen und den Warendorfer Bürgern die Möglichkeit geben, über den Verlauf der "Neuen Ems" insbesondere den Abschnitt Ost mit abzustimmen.

Hintergrund:

Die Ems soll, nach derzeitigen Planungen der Stadt Warendorf, im Abschnitt "Ost" durch den Emssee geleitet werden und in der Folge über den Lohwall, vor der André-Marie-Brücke wieder in das alte Emsbett geleitet werden.

Hintergrund hierzu soll insbesondere der Hochwasserschutz der Innenstadt für den Fall eines sog. HQ250 bzw. HQ100 sein. Dies sind Hochwasserereignisse die statistisch alle 250 bzw. 100 Jahre vorkommen könnten. Zudem soll mit dem neuen Verlauf, auf den Bau einer Fischtreppe am HOT (Emskolk) verzichtet werden können.

Die Einleitung der Ems durch den Emssee und über den Lohwall wird mehrere Millionen Euro kosten. Weiterhin wird durch die Überleitung der Ems über die Linnenwiese und den Lohwall ein erheblicher Teil der Flächen unwiederbringlich der Nutzung für diverse Volksfeste entzogen. Dies gilt für durch Schausteller genutzte Flächen, als auch für, die Volksfeste benötigte Parkflächen. 

Das Projekt erscheint dem Autor der Petition als überzogen und nicht mit den Bedürfnissen der Bürger abgestimmt.

Ziel dieser Petition ist es einen Bürgerentscheid insbesondere über den Verlauf der "Neuen Ems" herbeizuführen und den Rat schlussendlich  dazu  zu bewegen sich eine alternative, weniger invasive Lösung zu suchen.