Änderung der Straßenmusikerverordnung von Hannover

Änderung der Straßenmusikerverordnung von Hannover

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Hiermit bitte ich, die derzeit geltende Straßenmusikerverordnung für Hannover
zu ändern und gerechter zu gestalten.
Die derzeitigen Regeln verbieten ein Spielen vor 12 Uhr, und sämtliche Plätze sind draußen, also nicht überdacht, was bei Regen ein Spielen mit Holzinstrumenten und auch für Hundebesitzer unmöglich macht.
Das Spielen ist in Linden komplett verboten worden.
Im gesamten Bereich des Hauptbahnhofes ebenso.
Die meisten Plätze befinden sich dort, wo entweder gerade Baumaßnahmen laufen, kaum jemand vorbeigeht, oder liegen zu dicht beieinander, weil man sich gegenseitig akustisch stört, und fast alle befinden sich im Bereich Kröpke und der List.
Doch das Hauptproblem ist einfach das Wetter.
Selbst in der Coronakrise bekam ich Hausverbote und Strafanzeigen, wenn ich in fast menschenleeren Gängen die wenigen Leute versuchte, etwas aufzumuntern.
Es wäre einer Kulturhauptstadt würdiger, könnte man vereinbaren, beispielsweise uns Straßenmusikern zu gestatten, einmal täglich 15 Minuten auch IM Hauptbahnhof zu spielen.
Und auch vor allem morgens schon, da erfahrungsgemäß viele Pendler im Hauptbahnhof erfreut sind, über die kurze morgendliche musikalische Unterhaltung auf dem Weg zu ihrer Arbeitstelle. Die Umsetzung wäre einfach, da am HRG-Sicherheitsleitstand einfach gegen Vorlage des Personalausweises eine rückgabepflichtige Karte ausgegeben werden könnte, die das einmal täglich gestattet.
Ich beantrage gemäß § 55 des Niedersächsischen Gesetzes über die öffentliche Sicherheit und Ordnung des Rates der Landeshauptstadt Hannover, Teil 5, §15, Ausnahmen, hier eine Änderung vorzunehmen, die auch die Bedürfnisse der Straßenmusikanten berücksichtigt; steht doch im ersten Satz in der Straßenmusikerverordnung, dass Straßenmusik die Kultur Hannovers bereichere.